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Lunar
Luciano Nacho






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Trauer um Nyana - 1. Forum
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Trauer um Nyana




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Kyro, Lijenna, Joshua



09.07.2010 18:55
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Lunar
Luciano Nacho






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Trauer um Nyana (Frühling) - 15.04.05-21.04.2005
Inplaydatum: 08.05.2005



Inzwischen hatten sich fast alle wieder am Rudelplatz eingefunden. Der Hirsch lag da, ein paar Bissspuren, doch noch keiner hatte von ihm gefressen. Tokala war Darkjania in den Wald gefolgt, Shita und die Welpen waren dem Rudelplatz schon nahe und würden jeden Moment eintreffen.


Lioku hatte seine Kleinen in der Ferne erspäht. Vor dem Gespräch, das er gleich führen musste, wäre er am liebsten davon gelaufen. Er musste seinen Welpen sagen, dass ihre Mutter zu den Sternen gegangen war, er musste ihnen erst erklären, was der Tod überhaupt bedeutete. Und auch hatte er noch etwas anderes vor, das aber bis nach dem Gespräch warten musste.


Shita lief als Letzte, der Gruppe und achtete darauf, dass die Welpen schön brav vor ihr blieben. Sie hielt den Tag und das Abenteuer für gelungen und freute sich nun, auf die wohlverdiente Beute. Als sie die Wölfe des Rudels entdeckte, ahnte sie schon, dass etwas nicht stimmte. Sie spürte die traurige Stimmung und hoffte, dass nichts Ernstes passiert war.


Als Edea den Rudelplatz vor sich auftauchen sah, heulte sie glücklich auf. Mit weiten Sätzen sprang sie los, auf ihren Vater zu.

"Paaaaaaaaaaapi!"

Sie hatte sich wohl noch nie so gefreut Syracus zu sehen und schmiegte ihr kleines Köpfchen an sein Bein.

"Endlich bist du wieder da."

Sie bemerkte nicht, dass Lioku wie versteinert da stand, bemerkte nicht, dass Nyana nicht da war. Im Moment hatte sie noch Augen für ihren Vater.


Tokalas Worte waren ihr vom Gegenwind von den Lefzen gerissen worden, doch selbst wenn Darkjania sie gehört hätte, geändert hätte das nichts. Wie besessen rannte sie noch immer, längst wurde es dunkel, und wenn da nicht der Geruch wäre, hätte sie Tokala vielleicht entwischen können. Gebessert hatte sich ihr Zustand in keinster Weise, sie floh, um so allein zu sein wie sie sich fühlte, allein in ihrer, mehr oder weniger tatsächlichen, Schuld. Immer wieder sah sie sich selbst zur Seite kippen, und danach den Tod Nyanas, so wie sie ihn sich vorstellte. Sie hätte es verhindern können, sie hätte an ihrer Stelle sterben können, sie. Ein hastiger Blick nach hinten verriet ihr das Tokala ihr noch immer auf den Versen war, wie verrückt bemühte sie sich die Gammafähe abzuhängen. Aber die sah es einfach nicht ein, sie wollte jetzt keine Nähe, keine Sicherheit, keine lieben Worte, sie wollte Schmerz, um ihre Schuldgefühle loszuwerden!


Auch auf dem Rückweg hatten sie und Chihiro wieder die Führung übernommen, und nur Edea war noch vor ihnen da, weil sie wie angestochen auf ihren Vater zuraste. Sakura stupste Chihiro an, die Maus hatte sie den ganzen Weg stolz mit getragen, sie wollte sie unbedingt ihrer Mutter zeigen! Mit tänzelndem Schritt lief sie gen Lioku, und hüpfte einmal um ihn herum.

"Huhu! Lioku, wo ist Mama? Ich muff ihr waf gaaaaaaaaaaanf wichtifes zeifen!"

Fragte sie zwischen den Zähnen hindurch, und sah ihren Vater wedelnd an. Seine Haltung war ungewohnt, er sah sehr komisch aus, vielleicht hatte er sich auf der Jagd verletzt? Aber sie konnte keine Wunde entdecken.


Edana merkte Lioku die Abgespanntheit und vor allem dir Trauer an, seinen geliebten Welpen sagen zu müssen, dass Nyana nicht mehr lebte. Mit Tränen in den Augen verfolgte sie das Geschehen, sie sah, wie Edea, Chihiro und Sakura stolz voraus gelaufen kamen und nichts ahnten, wenn sie doch nur wüssten, was sie bald erfahren würden. Edana wollte wirklich nicht in Liokus Haut stecken, sie empfand tiefes Mitleid mit ihm, doch sie wusste, mit ihrem Mitleid würde er nichts anfangen können. Sie schmiegte ihren Kopf an Reikos Schulter, welcher neben ihr saß und ebenso leidvoll und still drein blickte. Edana dachte plötzlich an Tokala, wie es ihr wohl ging und was war wohl mit Darkjania geschehen?


Fröhlich quietschend hüpfte Faramir auf seinen Vater zu, umsprang ihm und lief zwischen seinen Beinen hindurch.

"Lioku, Lioku, Lioku, Lioku, ach Lioku, wie schön dich zu sehen, Lioku, Lioku, Lioku, .Lioku, Lioku, Lioku."

Rief der kleine Welpe solange bis er nach Atem rang. Irgendwie fand er den Ausruf "Papa" oder "Papi" nicht so schön wie den Namen des Rüden.

"Ich freu mich so!"

Rief er schwanzwedelnd und grinste seinen Vater an.

"Wo ist denn Nyana?"

Er blieb stehen, reckte den dünnen Hals und hielt Ausschau. Als er wieder zurück zu Lioku sah, versuchte er in dessen Gesicht zu lesen, was wohl in ihm vorging, doch er vermochte es nicht. Bedrückte seinen Vater etwas? Seinen Vater? Den stolzen, starken Rüden? bestimmt nicht. Aber was war los?


Eilan hielt nach den Welpen Ausschau, wobei sie als erstes Edea entdeckte. Wie ein kleiner Lichtstrahl stürmte sie auf ihren Vater zu und bemerkte die Betrübtheit unter den Erwachsenen gar nicht. Danach entdeckte sie Liokus Welpen, die ihre Mutter sehen wollten. Eilan dachte mitleidig an Lioku und an seine schwere Aufgabe. Einen kurzen Blick zu ihrem Gefährten werfend, wachte sie weiter über die Ankunft der Welpen. Wie würden sie es aufnehmen? Mutterlose Welpen. In Eilans Brust machte sich ein seelischer Schmerz bei, wenn sie an die Jungen dachte.


Yanàco hatte sich in einiger Entfernung zu der beute niedergelassen und beobachtete die Begrüßung der Welpen. Sie regte sich nicht, nur ihre Ohren kreisten und ihr Blick hing an den kleinen. War sie auch einst so unbeschwert gewesen? Hatte das Leben auch einst nur gutes versprochen? Sie wusste es nicht mehr, denn zu lange war es her. Bei den Worten der Kleinen zuckte sie innerlich zusammen, denn zu frisch war der Schmerz, denn obwohl sie keinen hier wirklich gut kannte war der Verlust allgegenwärtig.


Lioku schleckte erst Sakura, dann Faramir über den Kopf. Er sah zu Edea und den anderen. Als würde alles an ihm vorbei gehen. Nichts war mehr von Bedeutung, was er sah war trist und grau. Es schmerzte ihn bei jedem Gedanken, den er im Bezug auf die Unterhaltung mit den Welpen fassen wollte. Er wartete auf Kayuna, Shayo, Sharian und Yuki, die noch fehlten, die Welpen von Syracus und Eilan, sollten ebenfalls lauschen, wenn er erklärte, was der Tod eines Wolfes bedeutete. Ein leichtes Nicken in Syracus' Richtung, das er näher treten sollte.


Tokala merkte, dass Darkjania wohl nicht wollte, dass sie ihr folgte und wurde langsam langsamer. Sie sah ihr zu, wie sie im Wald verschwand und drehte sich dann, um zum Rudelplatz zurück zu gehen, blieb aber stehen wo sie war. Sie wollte dorthin nicht zurück, die Welpen würden sicher bald da sein und dann würden sie erfahren, dass ihre Mutter gestorben war. Sie wollte niemanden sehen langsam legte sie sich unter einen Baum und starrte in den Himmel. Falls er vorher schön gewesen war, dann war er jetzt grau und wolkenverhangen. Trauer durchflutete Tokala erneut und sie steckte die Schnauze unter ihre Rute. Sie wünschte sich irgendjemand her, der sich um sie kümmerte, doch gleichzeitig wollte sie irgendwie alleine sein Nein, sie wollte jemand bei sich haben, aber dieser jemand sollte zu ihr kommen und sie richtig trösten, dann hätte sie wenigstens wieder etwas Selbstwertgefühl. Sie schniefte einmal, ziemlich übertrieben, und schloss dann die Augen.


Reiko schmiegte sich ebenfalls an Edana. Er beobachtete Lioku ehrfürchtig, denn er wäre in so einer Situation nicht zu recht gekommen. Allein so etwas Trauriges und Schockierendes seinen eigenen Welpen zu erzählen wäre ja schon schwierig genug! Nein, Lioku wird es vor dem ganzen Rudel verkünden.

Lioku und Syracus waren, wie schon gesagt wie ein Vorbild für Reiko, der noch jung war. Reiko stellte sich in Liokus Situation vor.


Der schwarze begrüßte seine Kleine, aber auch er wirkte irgendwie anders als sonst. Nach einem Begrüßungsabschlecker und einem sanften Stupsen trat er wieder zu Lioku. er wollte seinem Freund beistehen, wenn er es den Welpen sagen würde. Etwas hinter ihm blieb er stehen, setzte sich und hielt auch nach seiner Bande Ausschau, die da so nach und nach eintrudelte. er sah nach Edea, dann zu Lioku und den ihn umringenden Welpen, die schon nach ihrer Mutter fragten. Eingehend blickte er zu ihnen und lauschte dem, was der Alpha wohl bald seinen Sprösslingen sagen musste.


Noir sah mit starrem Blick in die Ferne. Immer wieder kamen Bilder von Nyana. Plötzlich sah sie die Welpen. Sie lief zu Sakura.

"Hallo meine große! Hattest du viel Spaß?"

Sie war den am Ende. Viele waren am Ende. Sie presste die Augen zusammen um den Schmerz zurück zuhalten. Was würde mit den Welpen passieren? Würden sie anders werden? Nein! Das würde Waka nicht zulassen. Oder hatte sie sich bis jetzt einfach nur etwas vorgelogen? Sie schaute wieder in die ferne. Ihre Augen wanderten über den Rudelplatz, Ausschau haltend nach Katan. Sie hatte den Rüden seit der Jagd nicht mehr gesehen was eigentlich praktisch war, da sie ihm dann nicht erklären musste warum sie ihm über die Schnauze geschleckt hatte.


Kayuna lief neben Shita aus dem Wald heraus. Er sprang mit großen Sätzen aus dem Wald heraus.

"Papi! Wir waren an einem Wasserfall und da haben wir bellt und kalt und schön und toll und Shita Noir gerettet erzählt!"

Seine Worte überschlugen sich und man verstand ihn schlecht doch er freute sich so. Seine Rute peitschte hin und her.

"Muss Mami erzählen! Wo?"

Fragte der Rüde hastig. Er sah sich um doch konnte er seine Mutter nicht erblicken.


Shayo hopste seinen Geschwistern nach und gleich zu seinem Papi, da er seine Mami nirgendwo entdecken konnte. Wedelnd streifte er an Lioku entlang und happste einmal kurz in seine Rute. Als er ihn einmal umrundet hatte, setzte er sich vor ihn.

"Ja, es war total toll!"

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht sah er ihn an, prüfend, dann misstrauisch. Sein Blick schweifte hinüber zu den anderen. Kein fröhliches Gesicht? Was war geschehen? Sicher machte eine Jagd nicht so viel Spaß wie ein Ausflug mit Shita, aber solche Gesichter brauchte man doch auch wieder nicht zu machen?


Chihiro sprang um seinen Vater herum und als er das Nicken des richtigen Alphas sah, hopste er auf ihn zu. Er stupste Sakura erfreut an und ließ sich neben ihr nieder. Noch völlig begeistert, von dem tollen Ausflug bemerkte er rein gar nichts von der schlechten Stimmung. Er war heute zum Alphawelpen geworden und hatte mit seinen Geschwistern und Freunden ein richtiges Rudel gebildet. Er wollte seinen Eltern davon erzählen, sobald Lioku etwas gesagt hatte. Er schien doch etwas sagen zu wollen.

.oO(Ob Lioku böse ist, wenn ich sage das ich der Alpha der Welpen bin?)


Faron rannte fröhlich auf seine Mami zu.

"Hallo Mama!"

Brüllte er über den ganzen Rudelplatz und warf sich seiner Mutter in die Pfoten.

"Es war ganz schön, weißt du! Shita hat mit uns. Was habt ihr so gemacht?""

Er schaute neugierig und kuschelte sich an Eilan.

.oO(Schön, dass ich wieder zuhause bin.)


Akira wusste nicht wie die Welpen die Nachricht vom Tod Nyanas aufnehmen würden. Wie würden sie reagieren? Sie war auch noch jung als sie ihre Familie verlor, aber nicht so jung wie diese Welpen. Sie sah zu Lioku. Er würde auch allein ein guter Vater sein, wenn er nur wieder Boden unter seinen Pfoten gefasst hatte. Der Ausdruck in Liokus Gesicht schmerzte Akira, er war ihr immer lieb gewesen. Nyana hatte sie kaum gekannt. Ihre Augen suchten den Rudelplatz nach Saphir ab. Als sie ihn sah tappte sie zu ihm hinüber. Ob er wohl auch den Schmerz empfand, den der Rest des Rudels spürte? Oder kannte er dieses Gefühl nicht? Akira wusste es nicht, sie wusste nicht ob Saphir all das hier verstand wie die anderen es taten oder auf eine ganz andere Weise. Sie seufzte und setzte sich neben ihn.


Yuki ging die Sache langsamer an, als die anderen, wie immer. Als sie in die Nähe des Rudelplatzes kam, spürte sie gleich, dass etwas nicht stimmte. Alle schienen in Trauer gehüllt und auch der Blick ihres Vaters sprach Bände. Beunruhigt lief auch sie auf ihn zu, verfolgte die stumme Unterhaltung zwischen dem Alpha und dem Beta. Es musste wichtig sein, so setzte sie sich schweigend zu ihren Geschwistern und wartete, dass ihr Vater das Wort erhob. Sie registrierte zwar, dass ihre Mutter nicht unter den Anwesenden des Rudelplatzes war, doch legte sie dieser Tatsache keine Bedeutung bei.


Sharon kam ebenfalls hinzu. Auch Syracus' Welpen, Siran, Edea, Faron und Lilly hielten sich in der Umgebung auf, so dass sie Liokus Worte hören konnten.


Lioku sah von einem seiner Welpen zum anderen. Betrübt hatte er den Blick gesenkt und jedem einzelnen liebevoll über den Kopf geschleckt.

"Ich möchte, dass ihr mir nun ganz gut zuhört. Heute, auf der Jagd ist nämlich etwas ganz schlimmes passiert."

Er machte eine kurze Pause und sah alle an. Nun war er sicher, dass sie ihm lauschen würden.

"Es kann immer mal passieren, dass ein Wolf stirbt. Sterben gehört zum Leben dazu, jeder muss irgendwann sterben. Meistens wenn man schon alt ist und ein erfülltes Leben hatte, doch manchmal gibt es auch einen Unfall und dann stirbt ein Wolf schon früher. Sterben ist, als würde man einschlafen und nie wieder aufwachen. Man kann nicht geweckt werden und hört auf zu atmen. Auch das Herz schlägt dann nicht mehr. Nach einer Weile wird der Körper kalt und verschwindet. Dieser Wolf folgt dann den Pfaden zu den Sternen. Dort oben lebt er dann und kann nicht zurückkehren. Er passt auf, dass seinen Lieben nichts geschieht."

Eine romantische Erzählung über den Tod, von der keiner wusste, ob sie stimmte, doch sie tröstete.

"Eure Mami ist heute zu den Sternen gegangen und wird ab jetzt nie wieder zurückkommen. Sie wird euch beobachten und versuchen euch zu schützen, soweit das in ihrer Macht steht."

Mit diesen Worten endete er. Es war raus, die Erklärung des Todes und das Nyana verstorben war.


Syracus lauschte den Worten des Alphas andächtig und seufzte leise, achtete auf die Reaktion der Welpen. Speziell der von Lioku und Nyana, aber auch auf die der seinen. Es war sicher nicht leicht zu verstehen, was Tod bedeutet, Sterben. Aber jeder Wolf musste das irgendwann einmal lernen, leider diese Welpen sehr früh. zu früh, wie Syracus fand, doch Wulfin wusste wohl, warum. Er sah zu Lioku und stupste ihm gegen die Schnauze, als Zeichen des Mitgefühls, dann sah er wieder zu den Jüngsten. gerade hatten sie wohl toll gespielt und nun das. Aber so war das Leben, hart aber unfair. Damit musste man umgehen lernen, eben so wie jagen und das alles.<


Noir blickte zu Boden bei den letzten Worten ihres Vaters seufzte sie. Sie sah zu Sakura die eben noch so glücklich war. Sie wusste nicht wie sie reagieren würde, ob sie es verstehen könnte. Alle Welpen. Doch natürlich sorgte sie sich besonders um Sakura. Wenn sie es nicht verstehen würde, würde sie es ihr nochmals erklären und sie natürlich auch trösten. Sie kannte den Schmerz wenn man jemanden wichtigen, den man lieb hatte. Sie sah zu der kleinen die nun wusste was los war ihre Rute war eingezogen und sie lies ein leises wimmern erklingen. Waka musste wissen wozu dies gut war. Doch sie konnte keinen Grund daraus ziehen. Sie zweifelte an Waka. Der eigentlich ihr Vorbild war.


Edana hatte Liokus Erklärung aufmerksam und verzweifelt gelauscht. Jetzt, als alles raus war, standen ihr Tränen in den Augen. Sie senkte den Kopf, Kindheitserinnerungen wurden in ihr wach, leise seufzte sie und versuchte es zu vergessen. Sie sah auf zu Lioku und zeigte ihm durch ihren Blick, dass sie tiefes Mitgefühl empfand. Dann rieb sie tröstend den Kopf an Reikos weiches Fell.


Katan saß ein dicker Kloß im Hals. Er schluckte schwer. Warum? Warum musste Nyana sterben? Er war betäubt von all dem Schmerz, von Angst und von Wut. Nie war ihm der Tod so nahe vorgekommen. Immer hatte er gedacht der Tod sei so unnahbar, so fern und nie würde jemand aus seinem Umfeld davon ereilt werden. Vielleicht hatte sich dieser Gedanke in ihm festgesetzt, weil er so früh seine leiblichen Eltern verloren hatte, doch hatte er keine Erinnerungen an sie. Nur der Schmerz ihres Scheidens war ihm bis heute verblieben. Doch er hatte eine neue Familie gefunden und ein neues glückliches Leben angefangen. Und er hoffte, er hoffte so sehr, dass Lioku ebenso seine Trauer überwinden können würde, wie lange es auch dauern mochte, Katan wünschte sich, dass Lioku wie auch er, die Chance zu einem neuen Start bekam. Hilfesuchend trabte der junge Rüde zu Noir und schmiegte sich an ihre Seite. Er sah hinüber zu Sora, dann zu Schiriki, auch in ihren Augen sah der die Demut.


Noir sah zu Katan. Sie schmiegte sich an ihn und flüsterte:

"Warum sie? Sie war doch die Mutter von ihnen!"

Ihr Blick schweifte zu den anderen Welpen. Sie hielt ihre Zunge unter Kontrolle. Sie hatte immer noch Angst vor der Erklärung. Doch im Moment war ihr alles egal, sie war froh das Katan da war wusste aber nicht wie sie es ihm zeigen sollte, daher lies sie es beim anlehnen bleiben. Sie wollte vor dem Rüden immer stark sein. Doch als er plötzlich auch schwach war brachte er sie völlig durcheinender. Sie legte den Kopf schief.

"Ich bin glücklich das du da bist!"

So, jetzt hatte sie es ihm gesagt, sie blickte zu Boden und wehre am liebsten vom Erdboden verschluckt worden.


Kayuna setzte sich als sein Vater anfing zu reden. Sein Blick wurde während sein Papi redete immer trauriger und am Schuss wedelte die Rute nicht mehr. Sie zuckte nicht ein mal mehr. Seine Mutter sollte nie wieder kommen? Nie wieder da sein, sie würde ihm nie wieder über die Schnauze schlecken. Und er würde nie wieder etwas von ihr trinken können. Sie würden verhungern, was ihn im Moment aber kaum störte. Dann würde auch sein Körper sich auflösen und er würde seiner Mutter folgen. Aber plötzlich fühlte er etwas das ihm sagte das seine Mutter immer bei ihm ist. Doch er konnte sie nicht sehen! Sie würde ihn beschützen. Sie würde es nicht wollen das auch er stirbt. Bestimmt nicht.


Edea wich erschrocken zurück bei den Worten von Lioku. Sie sah verwirrt zu ihrem Vater auf und schniefte, mehr aus Verwirrung, als aus Trauer. Ganz eng drückte sie sich an Syracus Bein und versuchte zu verstehen, was Lioku da sagte Nyana würde nie mehr wieder kommen nie mehr. Aber wie konnte das sein? Wie konnte jemand so gemein sein und Nyana wegnehmen? Sie sah Kayuna an und tappte langsam auf ihn zu, mitleidig sah sie ihn an, Edea hatte ihre Mutter ja noch.

"Es tut mir so leid."

Sie sah zu Eilan und war heilfroh, dass ihre Mutter da noch stand, auch ihr Vater war da noch, eigentlich war es doch so ungerecht!


Stumm hatte Sakura ihrem Vater während seiner Worte in die Augen gesehen, und auch jetzt, als er schwieg, wandte sie den Blick nicht ab. Nein, das konnte nicht sein! Keine Regung durchfuhr den kleinen Körper, die Maus hatte sie vor sich gelegt sie konnte einfach nicht glauben was der Wolf dort sagte, der ihr Vater zu sein behauptete. Immer weiter entrückte sie dieser Welt, wieso sollte das so sein? Noir hatte ihr von Waka erzählt, und zum ersten Mal seitdem, dachte sie wieder an ihn, und sie verachtete ihn! Ein Zittern ergriff ihren Körper, und ungehemmt quollen Tränen aus den großen Welpenaugen, die noch immer den Blick nicht von Lioku zu nehmen vermochten.

"A-aber, ich muss ihr doch meine Maus zeigen!"

Schrie sie ihm entgegen, als trage Lioku für all das die Schuld. In ihrem Kopf drehte sich alles. Ihre Mutter war fort, fort für immer! Edeas, an Kayuna gerichtete Worte, hörte sie nicht. Mit bebendem Körper stand sie da, und sah nur Lioku an, flehentlich, als könne er ihre Mutter zurückholen.


Der Schwarze sah die Reaktionen der Welpen. er konnte durchaus nachempfinden, was sie fühlten. Verhungern würden sie nicht, ganz sicher nicht, dafür würden sie sorgen, doch es war eine Belastung für so junge Wölfe, die Mutter zu verlieren. Er sah zum Himmel hoch und meinte, Nyana in einer Wolke zu sehen, die kaum zu erkennen war, da es schon dämmrig wurde, der Abend war da. er sah die Wolke an, dann schmunzelte er. ja, er schmunzelte, sogar richtig breit. Nein, sie hätte es nicht gewollt, dass sie alle ewig um sie herum trauerten, das alle total verzweifelten. Sie hätte es lieber gehabt, wenn man sie im Herzen und in guter Erinnerung behielt, so wie es Syracus tat und sich in ihrem Namen um die Welpen kümmerte. Das war jetzt wirklich wichtig. Dann trat er zu Sakura.

"Dann zeig Nyana doch deinen Maus, Sie wird stolz auf dich sein."

Er setzte sich, stupste sie an und sah dann hoch zu jener Wolke, die tatsächlich etwas einem Wolfskopf ähnelte, wenn man dazu genug Fantasie besaß.

"Da oben ist sie nun und wacht über uns, über euch, über ihre Familie und das Rudel Und sie sieht, dass du sie dir fehlt. Aber sie ist ja bei dir, Sakura. Immer."



Einige Momente verstrichen nach Syracus Worten, während gelbe Augen forschend in den seinen lagen. Ihr Blick folgte seinem, doch sie sah nur Wolken, und nirgends ihre Mutter, keine Nyana.

.oO(Tot... weg... fort... für immer!)

Diese Worte wiederholte sie immer wieder in ihrem Kopf, unwillkürlich, ungewollt sogar, doch sie war nicht fähig an etwas anderes zu denken. Verzweifelt suchte sie in den Wolken weiter das Gesicht ihrer Mutter, doch sie konnte einfach nichts entdecken was auf Nyana hingedeutet hätte. Wieder sah sie Syracus an.

"Du lügst. Sie ist weg."

, sagte sie entschlossen, und versuchte den Beta böse anzustarren. Wieso erzählte er ihr so was, wenn es garnicht stimmte? Waren alle so blöd wenn sie älter würden? Verzweifelt sah sie wieder zu Lioku herüber. Was jetzt?


Weit war sie gelaufen, und endlich hatte Tokala ihre Verfolgung beendet. Ihre Läufe waren schwach, vermutlich wäre es nicht mehr weit bis zur Reviergrenze, falls sie diese nicht schon längst überschritten hätte. Einmal sah sie noch hinter sich, dann lies sie sich fallen. Ihr Atem ging schnell, sie war über ihre Kondition hinaus gelaufen, von Schuldgefühlen verfolgt, die sie, anders als Tokala, nicht abhängen konnte. Was nun? Sollte sie in der Nacht zurückkehren? Würde man sie überhaupt wieder haben wollen? Und was noch viel wichtiger war: Wollte Attaché sie wieder? Betrübt vergrub sie die Schnauze unter den Pfoten, erst spät würde sie zurückgehen, und vielleicht würde sie für ihre Dummheit, ihre Unfähigkeit, verbannt werden verdient hätte sie es.


Katan sah auf. Ein Lächeln huschte über Katans Gesicht.

Wo wäre ich denn ohne dich, Noir?"

Er grinste frech, fast schelmisch, obwohl er es ja eigentlich ernst meinte.

"Ich hab dich sehr lieb, kleine!"

Er zwinkerte ihr zu und zog sie spielerisch am Ohr, dann sah er aber wieder zu den Welpen und zu Lioku und seine Miene wandelte sich wieder. Ein ernster Ausdruck lag nun auf seinem jungen Antlitz.


Attaché war verwirrt. Warum war Darkjania denn so plötzlich weggelaufen? Was war bloß los? Ungeachtet der Tatsache, dass sich die anderen Wölfe beim Rudelplatz aufhielten und einfanden trabte Attaché durch den Wald und folgte der Fährte Darkjanias. Sie musste sehr weit gelaufen sein. Plötzlich verlor er aus irgendeinem für ihn nicht erkennbaren Grund die Spur. Er ärgerte sich. War er unachtsam gewesen? Oder war die Fährte verwischt worden von den Launen der Natur? Missmutig und mit sorgenvoller Miene ließ er sich unter einem Baum nieder und blickte umher. Der Wind rauschte leise in den Blättern und ließ die Bäume flüstern. Der Boden war feucht und Dunkelheit herrschte im Dickicht des Waldes. Auf einem Zweig einer nahen Eiche hockte ein kleines Käuzchen und schuhute leise.

"Hey, du komischer Kauz, hast du vielleicht eine schwarze Wölfin hier entlangkommen sehen?"

Das Käuzchen plusterte sich empört auf und flog davon. "Komischer Kauz" war wohl nicht der netteste Ausruf gewesen. Also war es an Attaché allein die Fährte wieder zu finden. Er suchte die Umgebung nach Spuren von Wölfen ab und nach einer Weile fand er die Fährte von Darkjania. Er hatte noch ein ganzes Stück laufen müssen, bis er sie fand und ihr mit warmen Blicken in die Augen sah.

"Wo hast du denn gesteckt? Ich habe mir Sorgen gemacht!"

Er lächelte.

"Komm nach Hause, Darkjania!"


"Hey! Ich bin fast so groß wie du. Aber nur fast."

Er hatte Noir zum lachen gebracht, das erste Lachen seit Nyanas tot. Sie erschreckte als sie die Schreie von Sakura hörte. Sie waren schrecklich. Sie drückte den Kopf in Katans Fell.

"Ich dich auch."

Schluchzte sie. Als Sakura dann auf Wolfsart weinte tat sich ein trauriger Tumor in ihr auf!

"Was soll ich tun? Ich kann das nicht sehen. Hilf mir!"

Flüsterte sie zu Katan. Unsicher lief sie auf Sakura zu.

"Es tut mir so Leid. Ich kenne diesen Schmerz, auch meine Mutter ist gestorben als ich noch jung war. Aber sie ist da oben irgendwo, auch wenn du sie nicht sehen kannst. Sie passt auf dich auf. Sie beobachtet jeden einzelnen Schritt. Natürlich kannst und musst du traurig sein, du kannst auch wütend sein. Aber bitte. Sag nicht das wir lügen. Auch wir sind traurig. Siehst du den Hirsch dort hinten? Er hat deine Mutter getötet, aber auch er trägt keine Schuld. Er hat um sein Leben gekämpft und um seine Mutter. Wir haben sie angegriffen um nicht zu verhungern und er wollte nicht sterben, er hat sich nur gewährt. Ich zweifle auch an Waka. Ich weiß nicht warum er das getan hat, ich finde auch keinen Grund dafür. Doch Waka tut nichts aus Spaß! Sein Job ist hart. Ich weiß das du sauer bist. Lass es an mir aus. Aber nicht an Lioku! Er hat deine Mama auch geliebt. Er hat um sie gekämpft, hart gekämpft und doch hat er verloren!"

Ihre Stimme war sanft und sie hoffte das Sakura es verstehen würde. Er sah zu Katan.

"Danke dass du da bist. Vielen dank. Ohne dich hätte ich das nie geschafft. Niemals!"


Kayuna sah wie Edea auf ihn zukam, vor ihr wollte er immer stark sein. Er biss sich auf die Zähne.

"Danke!"

Brachte er nur hervor, doch plötzlich konnte seine Trauer nichts mehr halten. Ein Zittern nach dem anderen durchfuhr den Welpen.

"Sie ist einfach gegangen. Ohne auf wieder sehn zu sagen, ohne sich zu verabschieden!"

Er stockte. Seine Rute war eingeklemmt. Wimmernd sah er zu Edea.

.o(Jetzt denkt sie bestimmt ich bin eine Memme!)

Doch er konnte nichts gegen das zittern tun. Es war einfach da. Aber es verschwand nicht, so sehr er sich auch anstrengte irgendwann gab er es auf und sah traurig zu Edea.

"Sie wird niemals wieder da sein. Einfach weg. Auf nimmer Wiedersehen, tot."

Nun schüttelte es ihn. Er sah zitternd zu Edea.


Chihiro schmiegte sich an Sakura und empfand tiefes Mitleid für sie. Auch ihm viel es schwer, zu begreifen, was der Tod bedeutete. Jeder der Wölfe, die hier lebten und die er irgendwie lieb hatte, konnte jederzeit gehen und nie wieder kommen. Er schleckte ihr liebevoll über die Schnauze, als Zeichen dafür, das er da war. Er würde nicht gehen, niemals würde er seine beste Freundin im Stich lassen!


"Sakura, es tut mir leid, es tut mir weh, weil Nyana tot ist und weil du so traurig bist, sicher wäre sie stolz, wegen der Maus, völlig egal, ob sie da ist oder nicht, es wäre so."


Yuki lauschte ihrem Vater und betrachtete ihn emotionslos. Ihre Mutter war also tot, was auch immer auf dieser Jagd geschehen war, es muss schrecklich gewesen sein. Sie dachte nicht an sich, nein an die anderen. Vermutlich hatte ihr Papi gesehen, wie sie starb, das Sakura ihn anschrie tat ihr unendlich weh. Als könne das kleine Herz noch nicht so viel Schmerz auf einmal ertragen, fühlte sie sich elend und hoffnungslos verloren. Man sah es ihr nicht an, kein bisschen. Keine Regung ging von ihr aus, bis alles um sie herum weiter zu laufen schien. Sie konnte bei ihrem Vater keinen Schutz suchen, sie hätte eher das Gefühl, ihn schützen zu müssen. Doch dazu hatte die Kleine in diesem Moment keine Kraft. Es gab nur einen, der ihr einfiel, der ihr Trost spenden konnte und so stand sie auf und verkroch sich bei Siran. Sie versteckte sich fast bei ihm, kuschelte sich an ihn und wollte nichts, als das er für sie da war.



Siran lauschte Lioku, den Erklärungen über den Tod. Er sah zu Hirsch und Reh, zwei Tiere, die das Rudel weiter leben ließen, während ein Wolf dafür hatte sterben müssen. Er sah zu Chihiro und Sakura und all den anderen, die gerade zu begreifen versuchten, was der Tod bedeutete, was er für sie und Nyana bedeutete. Er selbst hatte es gewusst, er brauchte nur die Maus vor Sakuras Pfoten anzuschauen, diese war ebenfalls tot, ihm brauchte man das alles nicht erklären, seine Beobachtungen reichten ihm. Nun, da Yuki zu ihm kam und die Bitte der jungen Wölfin so offensichtlich war, zog er sie sanft zu sich heran. Syracus' und Eilans Jüngster, begann seiner Freundin über den Kopf und die Schnauze zu schlecken, schützend war eines seiner Pfötchen über sie gelegt. Er hätte ihnen allen gerne ihren Schmerz abgenommen, denn er konnte es kaum ertragen, die alle so leiden zu sehen.


Shayos Augen hatten sich geweitet und ungläubig, sah er seinen Vater an. Was er da sagte, konnte nicht sein, so etwas durfte nicht sein. Seine Mami, nie wieder da, nie wieder bei ihnen allen? Warum? Warum war sie gegangen, ausgerechnet sie, eine der Wichtigsten in seinem Leben? War es ungerecht, so zu denken? Er durfte doch niemandem anderen solch etwas wünschen, aber er war egoistisch, alle sollten es sein, nur nicht seine Mami! Wimmernd saß er vor seinem Papi, konnte sich nicht rühren, nichts sagen. Er begann zu zittern, konnte keinen klaren Gedanken fassen, alles war auf einmal so sinnlos. Der ganze Tag, gerade hatte er sich für den glücklichsten Welpen der Welt gehalten und jetzt? Er wollte er wäre noch nicht zurück gekommen, wäre Shita doch mit ihnen dort geblieben. Er wollte nicht, das seine Mutter für immer aus seinem Leben verschwand.


Edea ging langsam ganz zu ihm hin und plötzlich hatte sie ihren Schmerz über den Tod von Nyana vergessen, sonder hatte nur noch tiefes Mitleid für Kayuna.

"Sie ist irgendwo da oben und passt auf dich auf, ganz bestimmt."

Edea wusste einfach nicht, wie sie den Rüden trösten sollte, sie verstand ja selbst nicht, was überhaupt passiert war, sie wollte nur nicht, dass er so traurig war.


Die immerfrohe kleine Wölfin saß vor ihrem Papi und Lioku und lauschte. Ließ sich erklären, was der Tod war und hätte aufjaulen können, als sie erfuhr, das Nyana tot war und das es so etwas schreckliches wie das Sterben gab. Sie sah zu ihrer Mami, um sicher zugehen, das diese noch da war und dann zu ihren Freunden, mit denen sie einen so schönen Tag verbracht hatte.

"Das ist gemein!!"

Stieß sie plötzlich hervor und sah die Großen an, als wäre es ein Teufelswerk der Erwachsenen. Sie war traurig und müde, von dem Tag, der bis gerade eben nur schön gewesen war. Sie, als Beta der Welpen, ihr freudiges Rudelheulen, die Felsen hinunter. Sie tappte zu Shayo und kuschelte sich an ihn. Damit er nicht allein war, damit er wusste, das sie für ihn da war.


Saphir wandte den Blick nur kurz zu Akira, dann beobachtete er wieder die Welpen. Sie taten ihm leid, ein Gefühl das ihm neu war, er empfand Mitleid für Lioku und seine Kleinen. Jeder der kleinen schien jemanden zu haben, der für ihn da war, größtenteils Syracus' Welpen. Sicher waren Eilan und der Beta stolz auf ihre Jungen, wie liebevoll sie sich den mutterlosen annahmen. Er wünschte, damals wäre auch jemand für ihn da gewesen, ein Wolf oder ein Rudel, doch ihm war das alles verwehrt geblieben. Er war allein, nur wenige Wochen älter als diese Welpen. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er solche Freunde gehabt hätte?


Kyro saß in der Nähe der Welpen und beobachtete aufmerksam, wie sie sich verhielten. Solch eine Nachricht mit so jungen Jahren, es würde sicher nicht leicht werden. Doch da waren so viele, aus dem Rudel, von denen er wusste, sie würden alles tun, was sie konnten, um den Welpen zu helfen. Sein Blick schweifte Richtung Wald, was machten Darkjania, Tokala und Attaché dort? Was war auf einmal los gewesen? Er war keiner von den Wölfen, die ihre Nase in die Dinge anderer Leute steckte, was der einzige Grund blieb, warum er noch am Rudelplatz saß.


Katan lächelte kurz zu Noir, machte ein aufheiterndes Gesicht und legte den Kopf schief. Dann sah er zu Sakura. Sie war noch so klein. Wie alt war er gewesen als er die Wolves of Freedom getroffen hatte? Er erinnerte sich noch daran wie er mitten in eine gespannte Atmosphäre, die zwischen Syracus und Akira geherrscht hatte, gelandet war. Dann hatte er Sora getroffen und er hätte niemand anders lieber zur Mutter gehabt als sie.

"Es schmerzt immer jemanden zu verlieren den man liebt, doch das Leben geht weiter und irgendwann kommt der Tag an dem auch du zu den Sternen gehst. Dann siehst du deine Familie wieder und all jene die vor dir gestorben sind. Doch dieser Tag ist noch Fern, Sakura. Freue dich an deinem Leben und an deinen Freunden, denke dabei glücklich an die Zeit zurück die du mit deiner Mutter hattest und freue dich auf den entfernten Tag an dem du sie wieder siehst. Der Tod ist nicht das Ende, er ist nur ein weiterer Weg, den wir alle gehen müssen!"

Katan gefiel seine kleine Rede. Er glaubte an seine Worte.


Sora den Kopf und schaute die Reaktionen der Welpen an.

.oO(Noch ist keiner zusammengebrochen. Das ist schon mal gut.)

Dann sah sie sich nach Schiriki um, konnte ihn aber nicht entdecken.

.oO(Ich brauche dich! Wo bist du???)


Sie entdeckte Kyro, trabte zu ihm und setzte sich auch hin. Mit ihm beobachtete sie schweigend die Anderen.


Syracus seufzte. wie konnte man nur so fantasielos sein? er sah Sakura in die Augen, dann hob er kurz die Lefzen als Antwort auf ihren bösen Blick.

"Wenn du so über Nyana denkst, Kleine, verdienst du es auch nicht, sie zu sehen. Wenn du nicht mal die Fantasie und den willen hast, deinen Mutter in den Wolken am Himmel zu sehen, dann bist du in meinen Augen bemitleidenswert, Sakura."

Punkt. Mit diesen Worten drehte er sich um. Da wollte man helfen, und da so was. er sah zum Himmel und dachte ein "Entschuldige bitte" zu der Wolke, die in seinen Augen Nyana glich und ging. warum fehlte sie ihm so? Warum nicht, sie war ihm eine gute Freundin gewesen, er hatte sie verteidigt und er hatte sie stets gemocht, freundlich nicht so wie Eilan, zu der er nun ging, eben wie einen gute Freundin.


Eilan schleckte ihrem Gefährten über die Lefzen.

"Sie wird es schon noch begreifen, sei nicht so hart."

Ihre Stimme war leise und weich, nur an ihn gerichtet, während sie einen verschleierten Blick zu Kayuna und dem Rest der Welpen warf. Es war hart für die Kleinen und Eilan verstand das. Sie wollte nicht das Syracus die Welpin auch noch für ihren Schmerz tadelte. Man konnte den Tod eines geliebten Wolfes eben nicht einfach akzeptieren, erst recht nicht wenn man noch so jung war.


Noir schaute zu Katan. Die Geschichte war sehr schön. Sie sah zu Sakura und wartete ihre Reaktion ab. Sie fand keinesfalls das sie fantasielos war, nein, sie hätte auch nicht gewusst was sie hätte sagen sollen. Ah, ich sehe sie oder wie? Als ihre Mutter gestorben war hatte sie es nicht verstanden. Sie hatte aber einen furchtbaren Hass. Auf den Wolf, den sie damals Alpha nannten, der sie verbannt hatte. Sie wollte doch nun stark sein.

"Wenn du die Augen schließt und an sie denkst wirst du sie sehen. Sie wird dir sagen wie stolz sie auf dich ist. Und in deinem Herzen ist sie immer da. Dort trägst du sie immer bei dir."

Als sie merkte das sie immer noch an Katan lehnte rutschte sie ein Stück, verlegen sah sie ihn an.


Der Schwarze sah seine Gefährtin nur an, kalt, fast schon hasserfüllt. Doch er schwieg. er würde nie ein böses wirt zu oder über sie sagen, dazu liebte er sie zu sehr. Doch er sah sie an, sein Blick sagte ohnehin mehr, dann wandte er den Blick zurück zu den Welpen. Kein Wort drang über seine Lefzen. Er sah zum Himmel, die Wolke war weg, oder war es nur schon zu dunkel, um sie zu sehen. Im Gedanken entschuldigte er sich bei Nyana das er versucht hatte, der Welpin zu helfen, den Schmerz zu überwinden und dann nahm er fürs erste Abschied von ihr, er wandte sich auch von Eilan ab, trat zu einem Busch am Rand des Rudelplatzes, schwieg und sah zum Rudel, jedoch war er kaum mehr auszumachen.


Kayuna sah zu Edea.

"Ja, ganz bestimmt!"

Sagte er halb fröhlich, halb traurig. Er war so froh das sie da war, er blickte ihr tief in die Augen:

"Du ich mag dich. Und ich bin so froh das du da bist. Bitte geh noch nicht weg!"

Sagte er ängstlich, so hatte er nie mit ihr sprechen wollen, so ängstlich. Er steckte seine Nase in ihr Fell und zog ihren Geruch ein!

"Dir wird so was nie geschehen. Das schwöre ich!"

Sagte Kayuna mit starrem Blick, mittlerweile war seine Nase nicht mehr in ihrem Fell, er blickte sie nur an.


Betrübt sah Eilan hinter Syracus her ließ ihm aber seine Zeit und blieb bei Lioku. Der Blick ihres Gefährten hatte ihren Schmerz neu aufgewühlt. Sie trauerte nicht nur um Nyana, sie hatte ihre Gedanken eher bei ihren Liebsten, bei ihren Welpen, ihrem Alpha und seinen Jungen und vor allem bei Syracus. So gerne würde sie ihn trösten, doch sie wusste nicht wie, denn in ihr selber saß der Schmerz noch zu tief. Vorsichtig suchte sie Liokus Blick. Ihr Blick wurde gläsern, während sie an abwechselnd an Zukunft und Vergangenheit dachte, ein eisiges Gefühl machte sich in ihr breit. Sie hatte das Bedürfnis zu Syracus zu gehen, aber sie ließ es, unterdrückte den Zwang zu ihm zu gehen und konzentrierte ihren Blick auf die Welpen.


Die Schwarze zuckte zusammen, als Attaché vor ihren Augen erschien, fast als hätte er ihre Gedanken gelesen. Beinahe ertappt fühlte sie sich, doch wobei? Zweifelnd erwiderte sie seinen Blick, erhob sich noch bevor er sie bitten musste, und trat zu ihm, einige Sekunden stand sie nur so da, den Kopf in sein Fell gekuschelt, sich stumm den vielleicht falscherweise existierenden Schuldgefühlen hingebend. Die Ohren hingen zur Seite, schlaff ihre Rute, regungslos. Sie war Schuld, bestimmt, sie hätte tot zu sein, nur sie! Unmöglich ihr diese Gedanken auszutreiben, ehe sie nicht selbst damit fertig geworden war.

"Ich, ich..."

Begann sie, doch versagte ihre Stimme, und auch die Worte fehlten ihr, was sollte sie ihm sagen, was wusste er bereits, was noch nicht? Zögernd versuchte sie erneut sich zu erklären.

"...die... sie kamen näher, dann war es nur schwarz und dann war Nyana tot."

Vermutlich würde der Graue daraus nicht schlau werden, doch wie könnte sie es besser erklären? Sie wusste es nicht, im Moment konnte sie keinen richtigen Satz formen, nicht einmal in Gedanken.


Zwar folgte auf Chihiros Worte keine Antwort, doch legte sie den Kopf gegen den seinen, und seine Worte trösteten sie etwas. Auch Katans Rede konnte ein kurzes Lächeln über ihre Lefzen huschen lassen, doch bei Syracus Worten sprang sie auf. Sie jagte ihm nach, und biss mit aller Kraft in seine Rute, nicht alle seine Worte verstand sie, doch was sie sich erschließen konnte war nicht nur gemein, sondern auch völlig ausreichend um ihn aus dem Rudel zu werfen, wenn sie und Chihiro erst Alphas wären. Na ja, dieses blöde Schwarze Biest namens Syracus wäre vermutlich längst tot wenn diese Zeiten gekommen wären, hoffentlich würde ihre Mutter ihn ganz doll in die Ohren beißen wenn er da oben wäre. Sie rannte zurück zu ihrer Maus und Chihiro, nahm die Maus wieder auf und schob Chihiro in Richtung Höhle, bloß weg von den ganzen Anderen.


Lioku zuckte jedes mal zusammen, wenn die Welpen ihm etwas entgegen schrieben, oder sonst irgendetwas sprachen. Auch als Syracus versuchte, Sakura zu erklären, das ihre Mama immer noch da war, irgendwo, konnte er sich nicht rühren um seinen Beta den Rücken zu stärken, gegen seine Tochter. Erst als sie ihm nachlief und er ihren kleinen Wutausbruch beobachtete, erhob er sich. Ein nichts sagender leerer Blick galt seiner Kleinen. Nicht böse, nicht freundlich. Ein Blick, den, wenn man darüber nach grübelte, jeden verrückt machen konnte, da er nichts aussagte, aber doch an jemanden gerichtet war. Er trat auf Eilan zu und seine Worte waren nur für sie bestimmt, für keinen der anderen hörbar.

"Ich werde eine Weile weg sein. Achte auf meine Kleinen und auf das Rudel."

Mehr sagte er nicht und trat im nächsten Moment auf Kyro zu. Wieder war seine Stimme leise, doch auch Sora konnte die Worte verstehen, die er nun sprach:

"Ich möchte, das ihr Syracus und Eilan eine Weile als eure Alphas seht. Ich brauche etwas Zeit für mich. Passt auf meine kleinen auf, sagt ihnen ich bin bald wieder da."

Ein Nicken, mehr war da nicht. Sein Blick suchte eigentlich noch nach Tokala, doch er konnte sie nicht entdecken. Er war sicher, auch die anderen würden gut auf seine Welpen acht geben und nun setzte er sich in Bewegung, um Syracus einzuholen. Den Wolf, wegen dem er eigentlich aufgestanden war.

"Verzeih ihr das."

Mehr sagte er erst mal nicht. Ein kurzer bittender Blick, dann wurden seine Augen wieder leer.

"Du bist mein treuster Freund und längstes Mitglied. Achte eine Weile auf das Rudel, handle, während meiner Abwesenheit wie ein Alpha."

Das dritte mal, das er das selbe Sprach, als wäre es nicht schwer genug. Er schämte sich, dafür das er es nicht aushielt, hier zu bleiben und dafür, das er seine Welpen gerade jetzt im Stich ließ, sie und sein Rudel, das ihm mehr als alles andere Bedeutete. Doch er konnte nicht mehr und kaum waren jene Worte ausgesprochen, machte sich der Alpha auf schnellen Pfoten davon. In Richtung der Berge, in denen er nun Zuflucht suchen wollte, weg von all dem, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, um die Stärke zurück zu erlangen, die er brauchte, um das Rudel zu führen.


Edea verlor plötzlich all das Selbstbewusstsein, dass sie sich während dieses langen Tages ohne ihren Vater aufgebaut hatte. Da war jetzt plötzlich ein neues Gefühl, was sie nicht kannte, ein Gefühl, was den Gefühlen, die sie zu ihrem Vater hegte, noch am ähnlichsten war, aber auf eine seltsame Art tiefer und weicher. Einen Herzschlag lang wollte sie hilfesuchend zu ihrem Vater rennen, blieb aber stehen und lächelte Kayuna verunsichert an.

"Ich werde nicht weg gehen, ich bleib bei dir. Zusammen sind wir stark."

Diese Stärke hatte sie gerade mit einem Schlag verlassen, aber vielleicht würde Kayuna sie ihr ja zurück bringen.


Kayuna sah zu Edea.

"Ja, zusammen sind wir stark. Du bist die beste Freundin der Welt. Ich bin mir ganz sicher!"

Sagte er fröhlich, als er merkte das sie hilflos war flüsterte er leise:

"Keine Angst, ich bin immer da!"

Er sah ihr in die Augen, er sah das sie Angst hatte, doch er konnte nichts anderes tun als ihr zu sagen wie toll sie war. Er sah seinem Vater hinterher, vielleicht wollte er sich austoben oder so. Er sah wieder zu Edea, er mochte die Kleine so sehr. Er hoffte das sie bei ihm bleiben würde, für immer!


Noir sah Sakura nach. Traurig das sie nichts tun konnte blieb sie stehen wo sie war. Sie sah zu Katan.

"Wenn sie es nicht verstehen will! Kann man nichts machen!"

Beleidigt das Sakura sie ignoriert hatte, stellte sie sich näher zu Katan. Sie wusste nicht was sie tun sollte sie stand hier neben Katan und wusste nicht was sie tun sollte früher hätte sie ihn zum spielen aufgefordert doch jetzt traute sie sich gar nichts mehr es war als ob ihr Selbstbewusstsein mit Nyana gestorben war.


Wort- und lautlos hatte er Sakuras Tun hingenommen. Er bemitleidete dieses Wesen dafür, einfach nicht glauben zu können. Er hatte tiefstes Mitleid, dass sich scheinbar keine Fantasie hatte, sich vorzustellen, ihre Mutter in den Wolken zu sehen und zu spüren, das Nyana nach wie vor bei ihnen war, nur nun eben in einer anderen Form der Existenz. Er schrieb es ihrer Verzweiflung und ihrem Alter zu, Noir oder einer noch älteren Fähe hätte er gezeigt, dass er der ranghöchste Rüde, nach Lioku, war und dem man Respekt zu zollen hatte, bei der Welpe beließ er es bei seinen Gedanken. Als Lioku kam, hob er den Kopf und richtete beide Ohren auf ihn. Ein sachtes Nicken galt als Antwort, doch kein Wort verließ seine Lefzen. Im Gedanken antwortete er ihm, dass er ihn gut verstand, doch seine Gedanken lieben unausgesprochen, nur sein Blick, das warmherzige und freundschaftliche Glitzern darin sprach von dem, wie der ach so gemeine Beta dachte, der im Augenblick den unangefochten höchsten rang im Rudel inne hatte und das selbst die Welpen, gerade Sakura, spüren lassen würde, falls sie so was noch mal machen würde, ihm war völlig gleich, wie sie über ihn dachte, solange sie seine Position bei den Wolves of Freedom anerkannte.


Edea lächelte Kayuna an.

"Danke."

Sagte sie leise und schmiegte sich an Kayuna. Langsam wanderte ihr Blick Lioku und auch ihrem Vater hinter her, jetzt würde der große Alpha also gehen und auch Kayunas Vater sterben lassen. Das war so gemein!


Kayuna genoss die Zärtlichkeit, die sie auch bei der Mutter bekommen hatte. Natürlich war Edea keinesfalls mit Nyana zu vergleichen, aber irgendwie schon, auf eine andere Art.

"Bitte!"

Flüsterte er ihr ins Ohr. Er sah sie an. Sie war so schwarz wie Syracus, ihr Vater. Wie er mitbekommen hatte mochte sie ihn auch sehr.

"Ich mag dich so sehr wie du den Syracus magst!"

Sagte er entschieden. Ja er mochte sie so sehr. Warum sollte er ihr das nicht sagen. Noch war er einfach zu Jung um es zu verstehen.


Kyro sah dem Alpha schweigend nach. Er lehnte die Bitte sicher nicht ab, doch machte er sich große Sorgen um Lioku. Sein Blick streifte über den Rudelplatz und begutachtete die Welpen. Er würde sie mit seinem Leben schützen und auch Eilan und Syracus den nötigen Respekt zollen. Er sah zu Sora, beobachtete ihre Regungen, was sagte die Wölfin dazu? Außer Nyana und Eilan, kannte er sie von den Fähen am längsten, von jenen, die noch übrig waren. Eine gute Freundin war sie für ihn, vor allem schätzte er aber die Treue zum Rudel. Viele Neue waren gekommen, das einstige Rudel existierte nicht mehr wirklich. Er kam sich vor, als wäre er einer der letzten verbliebenen.


Der Weg des Alphas, führte durch den Wald. Tief in Gedanken versunken, registrierte er kaum etwas. Nicht die Eule, die ihn beäugte, nicht den Duft des Sommers, der allmählich Einzug hielt. Es fühlte sich an, als sei er viel schwerer geworden, seine Pfoten konnten ihn kaum tragen. Nun, als er den Wald schon wieder beinahe verlassen hatte, sah er aus den Augenwinkeln eine Regung. Tokala, die dort unter einem Baum lag. Viele Worte wollte er nicht an sie richten, doch sie sollte mit den anderen, die er vorher angesprochen hatte, auf das Rudel acht geben.

"Tokala?"


Tokala hörte jemanden ihren Namen sagen und langsam hob sie den Kopf, sie hoffte Kyro dort zu sehen, doch zu ihrem großen Erstaunen war es Lioku. Was tat er hier? Unsicher stand sie auf und tappte auf ihn zu, angesichts seiner Trauer vergaß sie ihre eigene und blickte ihn fragend an.

"Was machst du hier?"

Hatte er es schon den Welpen gesagt? Wussten die Kleinen, dass ihre Mutter nie mehr wiederkommen würde? Ein Blick zu Lioku und sie wusste, dass er es erzählt hatte. Seine Augen waren so voller Leid, dass Tokala nur noch tiefes Mitleid empfand. Was tat er hier, am Rande des Reviers? Wollte er nicht bei seinen Welpen bleiben?


Ein müdes Lächeln huschte über seine Lefzen. Ausdruckslos, er hätte es genauso gut lassen können.

"Tokala, ich werde eine Weile weg sein, bitte achte auf meine Welpen, als wären es deine eigenen. Ich brauche Zeit für mich. Syracus und Eilan werden euch eine Weile führen, bis ich zurück bin. Du, Kyro und Sora sollt sie unterstützen und euch um das Rudel kümmern."

Er hatte nicht vor, mehr zu sagen. Die Worte waren schwer genug, für ihn, über die Lefzen zu bringen. Er ließ seine Welpen gerade jetzt im Stich, doch er konnte nicht bleiben. Er vertraute der Wölfin, wusste, das sie schon einmal Mutter gewesen war.





Geschlecht


Alter


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Charakterbogen


Kyro, Lijenna, Joshua



09.07.2010 18:55
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Lunar
Luciano Nacho






Art
Wolfsträumer (+)

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Plot 17: Trauer um Nyana # 15.04.2005-21.04.2005
Lioku: 6
Noir: 6
Edea: 5
Syracus: 6
Kayuna: 6
Sakura: 4
Katan: 3
Darkjania: 3
Eilan: 3
Shayo: 2
Tokala: 2
Edana: 2
Chihiro: 2
Yuki: 2
Kyro: 2
Attaché: 1
Siran: 1
Lilly: 1
Faron: 1
Akira: 1
Faramir: 1
Yanáco: 1
Reiko: 1
Saphir: 1
Shita: 1
Sora: 1

Gesamt: 63




Geschlecht


Alter


Größe


Status


Charakterbogen


Kyro, Lijenna, Joshua



13.02.2011 13:10
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