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Aramis
Luke






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Wolfsträumer

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Es war schon erstaunlich was der Körper alles leisten konnte. Eine Pfote vor die Andere und beinahe vergass man in diesem Rhythmus, dass man keine unendlichen Kraftreserven hatte. Seine Nase verriet ihm rasch das dort ein Bär und seine Beute lauerte und natürlich nahmen sie diese Gelegenheit wahr. Sein Magen knurrte, zeigte deutlich wie dringend sie diese Mahlzeit brauchten und wieder mobilisierte sein Körper aus irgendeiner Ecke neue Kräfte. Der silbergraue Rüde grinste kurz und nickte schließlich Aszira zu. Dann wollten sie wohl mal einen Bären aufmischen.

Aramis entgegnete dem aufbegehrenden Brüllen des Bären nur ein verächtliches Knurren und entblösste die weißen Zähne. Das konnte nur interessant werden. Er pirschte auf Asziras freie Seite, direkt neben Xaron und beäugte diesen für wenige Sekunden abschätzend. Er schien zu grübeln, doch Aramis entschied das keine Zeit für große Hinweise blieb.
Der Bär setzte der Alpha nach, wand sich wieder um und Xaron war an der Reihe. Der ältere Rüde folgte dem Bären ebenfalls und setzte sogar vor um nach dessen Hinterbeinen zu schnappen. Risikobereit war er noch, auch wenn sein Körper allmählich älter wurde. Er grollte dumpf und wich vorsichtshalber wieder etwas zurück, eine Bärenpranke die sich durch graues Fell bewegte konnte er nicht gebrauchen.




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Demon



26.05.2016 12:20
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Endeara



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Ihr weißer Körper war auf das Äußerste angespannt während Endeara den Bären musterte, der sich deutlich wehrhaft zeigte. Er war nicht gewillt seine Beute ohne weitere Anstrengungen zurückzulassen. Noch immer war sie sich nicht sicher, was genau zu tun war und orientierte sich daher komplett an Aszira, spiegelte dessen Bewegungen. Als die Alphafähe begann Anweisungen zu geben, war die Jungfähe im ersten Moment erleichtert, dann aber stellte sie fest, dass sie in den Anweisungen nicht enthalten war. Sollte sie sich mit Rayani und Lijenna von dem Bären fernhalten oder mit Xaron und Aramis helfen, den Bären abzulenken? Sie entschied sich die Lücke zu suchen und zu versuchen, den Kadaver wegzuziehen. Alleine würde ihr dies wahrscheinlich nicht gelingen, aber vielleicht würde einer der anderen ebenso einen geeigneten Moment erkennen und ihr helfen.
Angespannt beobachtete sie, wie der Bär erst Aszira und dann Aramis nachsetzte. Als das große Tier sich schließlich umwand, um Xaron zu verscheuchen sah Endeara ihre Gelegenheit, hastete hinter dem Bären vorbei und stieß dabei zwar beinahe mit Aramis zusammen, der dem Bären nachsetzte, konnte aber durch die Ablenkung zu der Beute des Bären gelangen. Sie schloss ihre Kiefer kraftvoll um ein Bein des Beutetieres und begann energisch daran zu ziehen, in entgegengesetzter Laufrichtung des Bären.




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Beitrag gepostet:
09.06.2016
11:57




Lijenna
Lillyan Caesar






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Wolfsträumer

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Lijenna verstand gar nicht, was vor sich ging. Es kam ihr vor, als würde die Welt ständig viel schneller an ihr vorbei ziehen, als sie erfassen konnte. Während sie sich noch damit aufhielt, wie entstellt und gefährlich Aszira aussah und welche tiefere Bedeutung das hatte, wurden ihr verschiedene Worte um die Ohren geschlagen, die erst nach und nach zu ihr hindurch sickerten. Manche richteten sich nicht einmal an sie, sondern folgen haltlos umher, als würden sie von jedem Stein und jedem Grashalm widerhallen.
Nicht nur die Worte schienen sich um ihren Körper zu drehen, ohne dass sie ihnen vernünftig nachsehen konnte, um sie einzufangen. Auch die anderen Wölfe bewegten sich zügig, als hätten sie eine geheime Kraft, zu der sie keinen Zugang hatte. Verwirrt blieb sie bei Rayani und legte sich flach auf den Boden. Womöglich konnte die die Worte so erreichen, wenn diese nicht länger versuchten, ihr zu entwischen.
Sie hatte noch nicht einmal erfasst, was die Situation mit sich bringen würde, als sie eigentlich schon die Gründe hätte nachvollziehen müssen, warum plötzlich alles aufflog, wie ein verängstigter Schwarm Vögel. Vögel waren seltsam. Die hatten sogar vor ihr Angst, dabei würde sie vermutlich nie einen fangen können. Da war auch kein Gleichgewicht, wie sie fand. Vögel waren schnell und sie nicht. Um ihre Ergreifung unmöglich zu machen, hatte sie jemand mit Flügeln ausgestattet. Lijenna bezweifelte natürlich, dass es ihr je gelungen wäre, zu verstehen, wie Schwingen funktionierten, aber alle anderen hätten sicher lernen können, zu fliegen. Ein bisschen mit den Flügeln schlagen und abheben.
Für sie gab es nur eine Anweisung. Diese lautete 'haltet euch fern'. Das 'euch' war zwar auf den ersten Blick verwirrend, weil Lijenna sich nicht als Wölfe sah, sondern als Wölfin, aber da war auch noch ihre Schwester und zusammen waren sie Wölfe, die den selben Befehl erhielten. Fernhalten. Es wäre viel einfacher gewesen, wenn Aszira noch ausformuliert hätte, wovon sie sich fernhalten sollten! Worum ging es? War die Beute gemeint? Die Beute sprach die Alpha zweimal an. Einmal mit 'Beute' und einmal mit 'Kadaver'. Das gab dem Begriff mehr Gewicht, oder nicht? Meinte Sanis Mutter gar die letzte Mahlzeit? Sie wollte sich auch von dieser fernhalten. Eigentlich hatte sie nämlich ziemlich großen Hunger und das bedeutete, dass sie gerne noch mehr als ein letztes Mal gegessen hätte.
Als sie auch ausgeschlossen hatte, dass der Ausweg gemeint war, konnte sie sich ohne Gewissheiten zusammen reimen, dass Rayani und sie sich vom Bären fernhalten sollten, während alle anderen auf diesen zusetzten. Warum? Welcher war der naheliegenste Grund? Sie waren zu jung, nicht wahr?
Endlich hatte sie das Gefühl, alles verstanden zu haben, als ihre andere Schwester an den Erwachsenen vorbei stürmte und sich an der Beute zu schaffen machte. Endeara hatte offenbar auch großen Hunger. Endeara gehörte auch nicht zu 'euch'. Sie musste sich nicht fernhalten. Wollte Aszira sie aushungern?




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Lu, Kyro, Josh, Lio



20.10.2016 11:22
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