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Xaron





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Lupmundi - Lebendwelt - Weltenmeer
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Hier kommt, wie schon länger versprochen, der Entwurf meiner Welt "Lupmundi". Die Angaben (einschließlich des Namens) können wenn nötig/sinnvoll auch noch geändert werden. Ich weiß auch nicht, ob sie überhaupt in den Weltenbaum passt, und wenn ja, an welcher Stelle.

Name:
Lupmundi (Lateinisch lupus: Wolf und mundus: Welt)
Die Lupmundiwölfe nennen Lupmundi aber meistens nur "die Welt", weil es nun mal ihre Welt ist.

Titel bzw. Unterart:
Lebendwelt

Ebene:
Zwischenwelt

Art:
Lebendwelt

Unterart:
Mutterwelt

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Hauptthema:
Lupmundi ist ein Lebewesen, sie besteht daher nicht aus Erde sondern aus Fleisch und Blut. Die Oberfläche bildet die Haut von Lupmundi. Wird diese aus irgend einem Grund verletzt, tritt das Weltenblut aus. Wird Lupmundi dadurch gestört oder verärgert, schüttelt sie sich, ein solches Erdbeben wird Weltenschütteln genannt.
Da Lupmundi lebt, geht von ihr (also vom Boden) eine gewisse Wärme aus. Es ist nicht heiß, aber angenehm warm.
Neben Flüssen und Bächen, die Wasser führen, gibt es auch welche, die aus der so genannten Weltenmilch bestehen. Dies ist eine leicht süßliche, wohlschmeckende und nahrhafte Flüssigkeit, die das Hauptnahrungsmittel der Lupmundiwölfe bildet.
Da Wasser und Weltenmilch mangels Erde nicht versickern können, enden die Flüsse in sogenannten Schlucklöchern: Dabei handelt es sich um bodenlose Öffnungen in Lupmundis Haut. Wie tief sie sind und wohin sie führen ist nicht klar, aber alles, was in sie hinein fällt, kommt nie wieder zum Vorschein. Die meisten sind relativ klein, aber einige sind groß genug, um Gefahren für unvorsichtige Wölfe darzustellen.
Es gibt Jahreszeiten, die allerdings nur sehr schwach ausgeprägt sind. Auch im Winter friert es nie, weshalb es auch keinen Schnee gibt. Ansonsten ist das Wetter aber ähnlich wie auf Gaia, wobei der Regen auch den Zweck erfüllt, ausgefallene Weltenhaare, Staub und sonstigen Schmutz in die Schlucklöcher zu spülen.


Flora:
Pflanzen wachsen auf Lupmundi nicht, da es keine Erde gibt. Die Rolle der Pflanzen übernehmen die Haare, die das Fell von Lupmundi bilden. Je nach Gegend gibt es Haare in allen üblichen Farben und in sehr unterschiedlichen Längen. Manche Haare sind groß wie Bäume (Baumhaare), die, wenn sie dichter beieinander stehen, einen Haarwald bilden. Andere Haare sind kurz und dünn wie Grashalme und bilden an manchen stellen das weiche Grasfell. Einige wenige Stellen von Lupmundi sind sogar völlig haarlos und nackt. Ebenso gibt es Berge und Täler, aber auch weite Ebenen, je nach Gegend.

Fauna:
Die Fauna von Lupmundi ist ebenfalls sehr übersichtlich: Die Hauptsächlichen Tierarten sind Lupmundiwölfe und Springlinge.

Lupmundiwölfe sehen ganz ähnlich aus wie Wölfe aus Gaia.Sie können alle Farben haben, die auf Gaia auch üblich sind, allerdings ohne dass es regionale Unterschiede oder gar Unterarten gäbe. Auffällig ist jedoch, dass alle weiblich sind.
Dies liegt daran, dass sie sich nicht selbst fortpflanzen, sondern die Welpen durch die Welt "geboren" werden: Es öffnet sich an der Oberfläche von Lupmundi eine Welpenhöhle, aus der die Welpen hervor kommen. Die Welpen sind deutlich weiter entwickelt als neu geborene Welpen auf Gaia und bereits in der Lage, eigenständig zum nächstgelegenen Weltenmilchfluss zu gehen und zu trinken. Dennoch werden Welpen nur in Gebieten geboren, in denen sich ein Rudel aufhält, dass sich um sie kümmern kann. Die Welpen schlafen die ersten Monate alleine in ihrer Welpenhöhle, bevor sie dafür zu groß werden und sie zu den anderen Wölfen in eine Schlafhöhle ziehen. Die Welpenhöhle schließt sich dann wieder, um eventuell irgendwann einen neuen Welpen hervorzubringen.
Die Geburt eines Welpen ist eine relativ seltene Angelegenheit, da Lupmundiwölfe recht langlebig sind. (Die genaue Lebenserwartung kann allerdings nicht angegeben werden, da die Tage und Jahre auf Lupmundi nicht unbedingt die gleiche Länge wie auf Gaia haben.)
Lupmundiwölfe leben in Rudeln, kennen aber keine Rangordnung. Es gibt (neben eventuellen Welpen) nur normale Rudelmitglieder und Priesterinnen. Die Priesterinnen sind die erfahrensten und daher meist auch die ältesten Rudelmitglieder, und aufgrund dessen vertrauen die anderen ihren Entschlüssen und somit gibt es auch keinerlei Streit.
Auch die verschiedenen Rudel leben in Frieden miteinander, da es durch die Weltenmilch genug Nahrung für alle gibt und Lupmundi dafür sorgt, dass nicht mehr Welpen geboren werden, als Wölfe Platz auf ihr haben.
Lupmundi wird von den Lupmundiwölfen als eine Art Gottheit verehrt. Die Priesterinnen haben neben der Führung des Rudels auch die Aufgabe, die Feierlichkeiten zu Ehren von Lupmundi abzuhalten. Diese finden zu jeden Jahreswechsel statt. In einigen Rudeln ist es den Rudelmitgliedern an diesem Tag sogar gestattet, Weltenblut zu trinken, was sonst streng verboten ist, damit übermütige Wölfe nicht Lupmundi verletzen und dadurch Weltenschütteln verursachen. Außerdem wird die Geburt eines Welpen und auch der Tod eines Rudelmitgliedes gefeiert. Die Toten werden dann in einem Schluckloch "bestattet".
Außerdem versorgen die Priesterinnen kranke und verletzte Rudelmitglieder und leiten die Erziehung und Ausbildung der Welpen.
Lupmundiwölfe sehen sich eher als Teil des Rudels als als Individuen, weswegen die meisten von ihnen nicht einmal einen Namen haben. Sie haben auch keine Geheimnisse voreinander: Jeden Abend versammeln sie sich vor den Schlafhöhlen, in denen sie übernachten, und erzählen sich, was sie den Tag über erlebt haben. Einerseits wird so sichergestellt, dass alle Wölfe auf dem gleichen Wissensstand sind, was ihrer Ansicht nach für das Funktionieren des Rudels notwendig ist, und andererseits vertreiben sie so die Langeweile, die nach den Springlingen ihr zweitgrößter Feind ist.
Deshalb erzählen sie sich auch gerne Geschichten. Für Nachschub an neuen Geschichten sorgen Reisende, die von Rudel zu Rudel wandern und Geschichten sammeln und weitergeben. Zwar ist das Leben außerhalb eines Rudels für Lupmundiwölfe unangenehm, da sie Einsamkeit nicht mögen, aber im Kampf gegen die Langeweile nehmen einige Mutige das in Kauf.
Manchmal entscheidet sich ein Lupmundiwolf sogar, noch weiter zu gehen und begibt sich nach ausführlicher Ausbildung durch die Priesterinnen durch eins der Weltentore in andere Welten des Weltenbaumes, in der Hoffnung, eines Tages mit neuen Geschichten, die noch niemand auf Lupmundi gehört hat, zurückzukehren.

Springlinge sind dagegen ganz anders als Wölfe. Sie sind eher insektenähnlich und vermutlich nicht sonderlich intelligent, aber ziemlich gefährlich. Sie sind schwarz-braun und ihre Oberfläche (Haut kann man es nicht nennen) ist unbehaart und glatt.
Springlinge haben kein Vorne und Hinten: Sie bestehen aus einem nahezu Kugelförmigen Körper, unter dem sich der Kopf befindet. Zwischen Körper und Kopf ist der Ansatz der langen Beine, die so angeordnet sind, dass der Kopf ein gutes Stück über dem Boden ist. Die Beine sind ringsum gleichmäßig verteilt, sodass ein Springling von jeder Richtung gleich aussieht. Sie haben ein Gelenk am Ansatz, eins in der Mitte und eins am Ende, wo Klauen sitzen, mit denen sich die Springlinge an Lupmundi festkrallen. Die Anzahl der Beine ist unterschiedlich, aber meist ist es eine gerade Anzahl zwischen vier und acht. Je größer ein Springling ist, desto mehr Beine hat er meist. Mit seinen Beinen bewegen die Springlinge sich fort, indem sie weite Sprünge machen. Da sie kein Hinten und kein Vorne haben, können sie in jede Richtung gleich gut springen.
Ein Springling hat ebenso viele Augen wie Beine. Die Augen befinden sich am Kopf genau zwischen den Beinen angeordnet, sodass der Springling in alle Richtungen schauen kann, ohne dass ihm dabei seine eigenen Beine im Weg wären.
Unten am Kopf befindet sich der Saugrüssel, mit dem die Springlinge Lupmundi anbohren und das Weltenblut aussaugen, wovon sie sich ernähren.
Lupmundiwölfe jagen Springlinge, weil sie durch das Anbohren von Lupmundi Weltenschütteln auslösen und damit die Lupmundiwölfe in Gefahr bringen. Außerdem schmecken Springlinge sehr gut. Ihre Außenhülle ist knusprig, aber ihr Fleisch zart und saftig. Das ist jedoch nicht ganz ungefährlich, da Springlinge mit ihrem Saugrüssel Wölfe verletzen und sogar Töten können. Dazu kommt, dass sie in alle Richtungen gleichzeitig schauen können und ihre Bewegungen nur schwer vorherzusehen sind, was die Jagd nicht einfach macht.
Springlinge schlüpfen aus Eiern, die die erwachsenen Springlinge im Haarwald an die Baumhaare kleben. Die Eier schmecken ebenfalls sehr gut, sind aber schwer zu finden, da sie im Gegensatz zu den Springlingen kaum riechen.

Außerdem gibt es noch Lupmundiflöhe. Sie sehen ähnlich aus wie winzig kleine Springlinge und befallen Lupmundiwölfe. Sie sind ungefährlich, aber sehr lästig, da sie einen hartnäckigen Juckreiz verursachen. Ein Bad in Weltenmilch hilft kurzfristig gegen das Jucken und längerfristig auch gegen die Lupmundiflöhe, die die Weltenmilch nicht vertragen.

Sonstiges:
Auf Lupmundi gibt es keinen Mond, aber dafür zwei Sonnen. Da die Jahreszeiten nur schwach ausgeprägt sind, bestimmen die Priesterinnen den Jahresablauf anhand der Position der Sonnen zueinander. Am Höhepunkt des Sommers stehen beide Sonnen an Mittag genau übereinander. Das ist der Jahresbeginn und damit der Tag des entsprechenden Festes.
Die Form von Lupmundi ist ein interessantes Gesprächsthema zwischen den Lupmundiwölfen. Da sie über keine Möglichkeit verfügen, dies herauszufinden, ist es eine reine Glaubensfrage. Zwar wissen alle Beteiligten, dass keiner von ihnen die Antwort wissen kann, weswegen es auch nie wirklichen Streit darüber gibt, aber es ist ein spannender Zeitvertreib. Einige glauben, Lupmundi sei flach, und entweder unendlich ausgedehnt, oder irgendwo zu Ende, wobei sich dann wiederum die Frage stellt, was danach kommt. Die beiden hauptsächlich vertretenen Glaubensrichtungen sind aber die der Rundweltlerinnen und die der Riesenwölflerinnen. Erstere glauben, dass Lupmundi eine Kugel ist, während zweitere der Ansicht sind, Lupmundi sei ein riesengroßer Wolf. Manche nehmen sogar an, dass Lupmundi mit einem Rudel ähnlich großer Wölfe auf einem noch viel größeren Wolf lebt, und immer so weiter. Eine Splittergruppe der Riesenwölflerinnen, die Miniwölflerinnen, glaubt sogar, dass auf den Lupmundiwölfen wiederum winzig kleine Wölfe leben, die die Lupmundiflöhe jagen. Auch dass solche Miniwölfe noch auf keinem einzigen Lupmundiwolf entdeckt wurden, überzeugt nicht alle von ihnen, denn sie könnten sich ja auch versteckt halten …




Geschlecht


Alter


Größe


Status


Charakterbogen


Yavru, Lavaya



30.10.2017 23:29
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