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Lunar
Luciano Nacho






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Die Rückkehr ins Tal der Freiheit - 1. Forum
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Die Rückkehr ins Tal der Freiheit




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Kyro, Lijenna, Joshua



04.07.2010 23:20
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Lunar
Luciano Nacho






Art
Wolfsträumer (+)

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Die Rückkehr (Winter) - 12.12.2004 bis 02.01.2005
Inplaydatum: 23.12.2004



Das Tal war vollkommen vom Schnee bedeckt. Auch hier schien der Sturm gewütet zu haben. Doch nun war es Windstill. Keine Witterungen wurden den Wölfen die von der Jagd zurück kehrten zugetragen.



Lioku lief an der Spitze des Rudels und machte sich zügig auf den Weg zum Rudelplatz. Er hatte ein merkwürdiges Gefühl, warum wusste er nicht. Beim erreichen des Rudelplatzes stieg ihm sofort der Geruch von Blut in die Nase. Ein Bär musste hier gewesen sein, auch das verriet ihm seine Nase. Im Höhleneingang entdeckte er eine Fremde Wölfin und Schiriki, der gerade Noir im Maul hatte. Er ließ das Fleischstück, das er von der Beute mitgebracht hatte fallen und sah die Wölfe fragend an.


Schiriki fuhr herum. War es wirklich das wofür er es hielt? Ja! Er witterte Lioku! Sofort rannte er in die Richtung, aus der es kam und schon bald umsprang er Lioku voll Freude und begrüßte das ganze Rudel. Auch diejenigen, die ihm fremd waren, begrüßte er, wie Vertraute.


Lioku wedelte und begrüße Schiriki. Es schien ihm gut zugehen, also hatte der Bär niemanden verletzt. Als Schiriki um die anderen herum hüpfte wuffte er kurz. Er wollte von dem Rüden wissen was hier los war, während sie nicht da waren.


Noir stand auf und sagte:

"Ich hasse dich Saphir!"

Sie sah zu Schiriki

"Er will mir Lioku nehmen hast du nicht richtig zugehört! Ich will sterben, wenn er auch stirbt, denn noch mal werde ich diesen Schmerz nicht aushalten!"

Noir sah zu Saphir, sie merkte den Schmerz in ihrer Schulter nicht, ihre Wut war größer, nochmals sagte sie laut:

"Ich hasse dich!"

Dann rannte sie aus der Höhle. Sie sah Lioku und sagte laut:

„Nicht in die Höhle, er will dich töten!“

Dann knickte sie zusammen, der Schlag gegen die Höhlenwand war zu viel gewesen



Schiriki nickte Lioku zu und begann zu erzählen. Als er geendet hatte sagte er:

"Und jetzt zurück zu den anderen. Es gibt Streit dort, wir sollten sie nicht allein lassen."

Schiriki sah in die Richtung, aus der er gekommen war und stellte die Ohren auf.


Syracus war Lioku recht dicht gefolgt, doch hatte er immer wieder einen Blick zurück geworfen, ob alle folgten. Nun aber witterte er auch in der Luft und sah abwartend zu Schiriki, dass der erzählte, was da los war und wer da so ist und überhaupt alles wichtige eben.


"Darf ich vorstellen!"

sagte Schiriki mit bitterer Stimme

"Das ist Tokala, das dort ist Shita, Valfaris und das..."


Er verengte seine Augen

"Das ist Saphir!"

Schiriki seufzte und sah zu Lioku.

"Er ist wohl oder übel ein Problemfall!"



Saphir sah aus der Höhle. Das war also der Alpha dort. Interessant dachte er und lief auf ihn zu. Er hatte sich zu vollen Größe aufgerichtet und wollte nun dafür sorgen, das dieses Rudel keine Zukunft hatte. Sein Nackenfell stand kerzengerade nach oben gesträubt. Die Zähne hatte er entblößt und ein tiefes, bedrohliches Knurren stieg aus seiner Kehle. Die Rute hoch in die Luft erhoben und in Angriffsposition blieb er stehen. Wartete, dass der Alpha seine Aufmerksamkeit ihm zuwandte.


Schiriki stand dicht neben Lioku und sah zu Saphir. Sicher er war anders als Schogar Kahn. Denn der Großvater dieses Wolfes hatte nie Wölfe ohne Grund töten wollen, auch wenn dies nicht entschuldigte, dass er es tat, Saphir war anders. Schiriki legte die Ohren zurück und richtete sich auf.


Noir blickte noch einmal hoch und sah das Saphir zu Lioku gegangen war.

"Lass ihn! Bitte nehme ihn mir nicht! Bitte!"



Lioku lauschte Schiriki aufmerksam. Blickte kurz zu Noir und dann zu Saphir. Er trat an Schiriki vorbei auf den Rüden zu. Er knurrte drohend.

"Du befindest dich hier in meinem Revier, verschwinde, wenn du nur Unruhe stiften willst!"

Er nahm Alphahaltung an und musterte seinen Gegner. Dieser schien sich kaum durch Worte von seinem Vorhaben abbringen zu lassen. Doch ein Versuch war es Wert.



Der Hass in Valfaris war nicht zu besiegen, als er den Geruch von unzähligen Fremden in sich aufnahm. Er ging auf Saphir zu und bellte ihn drohend an, doch es klang nur wie:

"Verpiss dich!"

Nicht wie wenn er ihn angreifen wollte. Unter Schmerzen rannte Valfaris auf die Fremden zu und suchte den Alpha. Er stellte sich neben ihn und sagte ohne ihn an Zuschauen

"Dein Leben und dass deines Rudels ist in Gefahr. Der Wolf mit dem Eisblick will dich töten."

Valfaris schloss kurz die Augen, um fragenden Blicken zu entgeh und verharrte so:

"Wenn ihr zur Höhle geht rate ich dir auf zu passen, sonst tötet er dich, er ist sehr stark."



Eilan stand leicht verwirrt neben Syracus und wandte jetzt ihre Aufmerksamkeit dem Rüden zu, den Schiriki Saphir genannt hatte. Mit angelegten Ohren beobachtete sie sein Verhalten. Was glaubte dieser Rüde, wer er war? Hier stand ein Rudel ihm geschlossen gegenüber und er wollte kämpfen? Was hatte das zu bedeuten?


Unsicher zwischen den vielen fremden Wölfen trat Akira aus der Gruppe heraus und blieb neben Schiriki stehen. Sie kannte ihn nicht, doch das war ihr jetzt egal. Mit einem Gesichtsausdruck der Demut sah sie zu Lioku und Saphir. Sie hatte so viele Kämpfe gesehen. Warum nur kämpften Wölfe?


"Er ist stark Lioku! Verspreche mir, dass du nicht stirbst!"

Noir sah Lioku flehend an.

"Bitte!"

Hechelte sie.



Als Katan die kleine Welpin vor der Höhle liegen sah, konnte er nicht anders. Er lief seiner Ersatzmama davon, umkreiste die zwei riesigen Rüden, die vor ihm standen und lief zu Noir. Er beschnüffelte sie vorsichtig.

"Hallo! Ich bin Katan! Tut es sehr weh?"



Schiriki sah die Fähe an, die neben ihn getreten war. Sie war größer als er, also musste er beinahe hoch schauen.

"Wie heißt du?"

Fragte er sie, während er nervös zu Lioku und Saphir sah.

.oO(Woher sie wohl kam? Die Fremde?)



Saphir konnte die nervige kleine Wölfin nicht ertragen. Sie war verzogen und alles andere als eine Welpe, auf den man stolz sein konnte. Er
knurrte.

"Kleine, ich warne dich ein letztes mal, wenn du unbedingt vor deinem Alpha sterben willst mach nur weiter so!"

Er sah sie bei diesen Worten nicht an, es gab wichtigeres. Er fixierte Lioku. Beachtete die anderen Wölfe nicht. Dieser Alpha würde fair kämpfen, das bedeutete alleine, was wieder rum bedeutete, dass er verlieren würde. Er schien nicht sehr erfahren im kämpfen, oder was glaubte er was er mit seinen Worten erreichte. Unruhe stiften, das war es doch nicht werd einen Kampf anzufangen, nein er wollte dieses Rudel zerstören. Nichts weiter. Wenn er diesen Wölfen den Alpha nahm, würden sie den Winter möglicherweise nicht überleben. Und selbst wenn, der Zusammenhalt war zerstört. Saphir würde persönlich dafür sorgen, dass er es auch bliebe.
Er trat noch näher an Lioku heran. Seine Haltung ließ keinen Zweifel daran, das er nichts wollte, außer kämpfen. Mit einer blitzschnellen Bewegung rammte er seine Zähne in den Nacken des Alphas. Diesem würde früh genug klar werden, das Saphir kein Anfänger im Thema Kampf war.



Akira drehte ihren Kopf, sah den Rüden an, antwortete aber nicht. Sie blickte ihn eine Weile stumm an und sah dann wieder zu Lioku und dem aggressiven Fremden. Und erschrak sich so sehr, dass sie Schiriki umsprang. Sie konnte Blut spritzen sehen!


Noir schaute Katan an und meinte:

"Ich werde es überleben! Bist du neu hier?"

Sie hechelte etwas stärker doch sie lächelte. Das Knurren von Saphir lies sie zu Lioku schauen.

"Lass ihn!"

Schrie sie. Noir hechelte nun stark und schnappte nach Luft.



"Lioku hat mich aufgenommen!"

Sagte Katan strahlend. Er legte sich neben die Welpin, kuschelte sich an sie und sah Lioku traurig an. Ihm würde schon nichts geschehen, aber Kämpfe stimmten Katan niedergeschlagen.



Als die große Wölfin gegen Schiriki sprang, fiel er fast um, fing sich aber gerade eben noch. Auch er war erschrocken, über die plötzliche Attacke Saphirs. Aber ihn beschäftigte auch, warum ihm die Wölfin eben nicht geantwortet hatte.

.oO(Was war auf der Reise des Rudels alles geschehen? Und was würde jetzt passieren?)



"Mich hat er auch aufgenommen!"

Sagte Noir

"Keine Angst, Lioku weiß was er macht!"

Hoffte sie zumindest.



Syracus wich eine Schritt zurück. Seine Haltung war drohend, egal was passierte, er blieb seinem einzig waren Alpha treu, Lioku. Er durfte sich ja nicht einmischen, das war ihm klar und er würde jeden Wolf aufhalten, der es versuchen würde. Dicht an Eilan gedrängt, um sie im Notfall schützen zu können, beobachtete er leise knurrend das Kampfgeschehen.

.oO(Sollte es passieren und Lioku unterliegen, fordere ich ihn sofort, ich lasse nicht zu, das ein dahergelaufener Raufbold das Rudel übernimmt und zerstört. Auch wenn ich selber auch recht gerne kämpfe, aber ich weiß dann doch, wo die Grenzen sind.)

Dem großen Schwarzen war seine Wut anzusehen, er stand mit gereizter Haltung da, die Nackenhaare gesträubt, jederzeit angriffsbereit.



Nyana starrte den fremden Rüden wortlos an. Sich vom Alpha nichts sagen zu lassen war eine Sache; doch ihn ohne Grund anzugreifen war ein Unding! Nervös zuckten ihre Ohren hin und her. Wie gebannt starrte sie auf die zwei Rüden, was sie wohl als nächstes machen würden? Hoffentlich würde das kein Blutvergießen geben.


Lioku war etwas überrascht als der Angriff kam. Vielleicht war er zu gutgläubig und hatte gehofft der Rüde würde es doch sein lassen. Das war nicht der Fall und wenn Lioku nicht verlieren wollte, musste er sich zur Wehr setzen. Saphir war wohl einer von den Wölfen die bei einem Kampf über Leichen gingen. Als er den Schmerz in seinem Nacken spürte, hatte er fast zeitgleich seine Zähne in Saphirs Oberschenkel gebohrt. Er stabilisierte seine Haltung wieder und rammte dann gegen den Rüden, um ihn zurück zuwerfen. Er knurrte tief und ging zum Gegenangriff über. Er setzte auf den Rüden zu und versuchte ihn noch mal zu erwischen. In gewisser Weise gelang ihm das auch. Lioku erwischte ihn in der Seite, riss ihm eine Wunde, doch er konnte sich nicht darin verbeißen.


Gespannt beobachtete der Rüde, innerlich feuerte er Lioku an, nach Außen drang nur ab und an ein unwirsches, aber leises Knurren. Sollte der es nur wagen, hier irgendwem was zu tun, außer dem Alpha, den er schon angegriffen hatte.


Tokala sah die neu Gekommenen an, das musste das Rudel sein. Und wirklich, Saphir griff den Alpha an! Sie hatte es gewusst und Schiriki? Er hatte ihr nicht geglaubt! Tokala wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte. Und was sie denken sollte. Saphir konnte unmöglich gegen alle Wölfe hier gewinnen. Selbst wenn er den starken Alpha besiegen würde, müsste er noch gegen das gesamte Rudel kämpfen! Sah er das nicht? Tokala fühlte sich verloren, hätte dem Alpha gerne geholfen; sie lief zu Schiriki und grub ihre Schnauze in sein Fell, hoffte, dass er verstehen würde.


Noir sah, dass Lioku nun wieder aufrecht stand.

"Ja mach ihn fertig!"

Sie duckte sich, Noir wollte Saphir nicht wütend machen. Sie sah zu Katan.

"Was ist mit deiner Familie?"

Noir blickte den Welpen neugierig an, er war älter als sie, eindeutig. Noir hechelte nun nicht mehr und wartete auf seine Antwort.



Saphir verzog kurz das Gesicht. Gab keinen Ton von sich, er würde niemals Schwäche zeigen! Während der Alpha zum nächsten Angriff ausholte, stieß er sich mit viel Kraft vom Boden ab und warf Lioku um. Geschickt landete er so auf ihm, dass der Alpha nicht mehr so leicht aufstehen konnte. An seine Kehle kam er nicht heran, doch dafür verbiss er sich nun im Nacken seines Gegners. Brutal, er kämpfte mit dem einzigen Ziel Lioku zu töten.


Sora konnte sich nicht rühren. Irgendwie musste sie die ganze Zeit auf den Kampf starren. Was wäre, wenn Lioku verlieren würde? Doch daran wollte sie nicht denken! Endlich hatte sie wieder einen Welpen gefunden, um den sie sich sorgen konnte und nur wegen diesem Saphir würde wieder alles zerstört werden! Sora überlegte, was dieser schreckliche Wolf wollte, warum er Lioku einfach so angriff.

.oO(Wenn Lioku stirbt, kämpfe ich auch gegen Saphir.)

Überlegte sie sich. Doch dann fiel ihr ihr kleiner Körper ein und sie erschauderte. Besser als sich Saphir zu unterwerfen. Vielleicht konnten sie auch gemeinsam kämpfen. Schoss es ihr durch den Kopf. Das wäre zwar ziemlich unfair, aber Saphir hätte es verdient!



Lioku jaulte auf. Er versuchte sich unter Saphir vorzukämpfen. Doch bei jeder Bewegung schmerzte die Wunde in seinem Nacken mehr. Sein Gegner ging zu brutal vor. Er durfte nicht gegen ihn verlieren, niemals. Er war Alpha und da musste er doch wenigstens sein Rudel beschützen können, oder? So versuchte er immer wieder Saphir von sich runter zu bekommen.


Saphir knurrte und konnte Lioku nicht länger am Boden gedrückt halten. Also entfernte er sich von ihm und ging wieder in Angriffsposition.

"Ha! Du Schwächling, winselst wie ein kleiner Welpe und so was schimpft sich Alpha? Wie kannst du überhaupt Alpha sein?"

Er kniff die Augen zusammen und beobachtete jede Bewegung Liokus ins Detail. Der Alpha würde sicher bald genug haben. So setzte er ein siegessicheres, kaltes Grinsen auf.



Das Knurren des schwarzen Rüden wurde tiefer, die Angriffshaltung deutlicher, das war in seinen Augen kein Rangkampf mehr und sollte Lioku ihm das irgendwie bestätigen, so würde er ohne Zögern sofort Saphir anspringen und niederstrecken. Das war in seinen Augen kein normaler Wolf, jeder normale Wolf droht erst einmal, wenn es ihm um den Rang ging. Die Ohren drohend angelegt, die Rute beinahe gestreckt und sich zur vollen Größe aufgeblasen stand er mit gefletschten Zähnen da und hielt festen Blickkontakt zu Lioku, so das möglich war, er würde seinem Alpha helfen und sollte Lioku unter diesem Brutalo aufgeben müssen, würde er selbst den neuen Möchtegern-Alpha fordern, denn Syracus war bei Wulf auch kein schlechter Kämpfer, im Gegenteil, nur kämpfte er nicht des Mordens Willen.


Noir knurrte böse, doch dann verstummte sie. Leise flüsterte sie:

"Ein Welpe ist immer noch stärker als du!"

Sie hoffte das er das nicht gehört hatte, doch als sie sah, wie Lioku litt, entwischte ihr ein scharfes:

"Lass ihn in Ruhe! Wolf, wenn du überhaupt einer bist!"

Als sie merkte, was sie sagte, zuckte sie zusammen. Doch sie wollte nicht ängstlich sein und schaute ihn mit kalten Blick und gab das gleiche Lächeln, wie er zurück.



Lioku knurrte noch etwas, dann verstummte er. Jeder weitere Satz an diesen Wolf war eigentlich Verschwendung. Er schüttelte vorsichtig sein Kopf. Sein Nacken schmerzte. Er hatte Syracus' Blicke bemerkt, doch er war der Alpha und hatte sich solchen Eindringlingen zu stellen. Er würde nicht zulassen, dass sich jemand einmischte, denn er hatte vor fair zu kämpfen. Rücksicht würde er nicht mehr nehmen.

"Fremder, keine Ahnung woher du kommst, aber ich habe meinen Posten nicht durch brutale Kämpfe erlangt. Die Wölfe, die mir folgen vertrauen mir, nie würde ich einen von ihnen verjagen oder einen Wolf, der um Unterkunft und den Schutz eines Rudels bat, weg schicken. Ich glaube nicht, dass du etwas davon verstehst, kein Wort."

Er setzte auf Saphir zu, ohne eine Reaktion abzuwarten. Er knurrte auch nicht mehr, denn das hatte bei jenem Wolf so oder so keinen Effekt. Er schnappte nach ihm, erwischte ihn zwischen Schulter und Hals und verbiss sich. Er hatte guten halt gefunden.



Er dachte sich schon, dass der Alpha keine Einmischung wünschen würde, doch der Rüde war bereit, einzugreifen. Stolz war was tolles, naja, meistens jedenfalls, denn das hier, war kein Rangkampf, nicht, wenn er mit solcher Brutalität ausgeführt wurde, er war bereit, für sein Rudel zu kämpfen, wenn sein Alpha Hilfe brauchte, doch er hielt sich zurück und beließ es bei einem wütenden Knurren.


Lioku hatte sich fest verbissen und nun setzte Noir ein noch kälteres Lächeln, als Saphir auf, jetzt sah er, wie stark ihr Alpha war. Doch wollte Noir nicht, dass Lioku ihn tötet! Da, wie Schiriki sagte, jeder Wolf ein gutes Herz hatte und auch Saphir hatte irgendwo ein gutes Herz! Davon war Noir überzeugt.


Saphir versuchte sich los zu reißen, ganz gleich wie viele Schmerzen es verursachte. So rissen Liokus Zähne immer tiefer an der Wunde. Er spürte Blut, es floss warum an seinem linken Lauf hinunter. Als er merkte, dass der Biss zu fest war und losreißen nicht ging, versuchte er den Alpha irgendwo zu erwischen. So nahm er das nächst Beste, Liokus Oberschenkel. Er konnte nicht gut Halt finden und nur die Haut wurde von seinen Zähnen durchbohrt.


Lioku murrte vor sich hin und gab sich alle Mühe den anderen Rüden mit aller Kraft runter zudrücken. Er stieß brutal gegen ihn, um ihn um zu werfen. Als Saphir vor ihm auf dem Boden lag, blieb er über ihm stehen. Wartete darauf das sein Gegner sich unterwarf, die Zähne gefletscht und jederzeit bereit weiter zu kämpfen, doch er verschnaufte erst mal.


Saphir blieb liegen, unterdrückte die Schmerzen und holte erst mal Luft. Dann plötzlich schnappte er nach Liokus Bein. Er verbiss sich darin und spürte schon bald das Blut aus seinem Maul tropfen. Was glaubte der Alpha eigentlich? Das er sich unterwarf? Nur über seine Leiche! Er hatte nichts zu verlieren, gar nichts, der Alpha jedoch wollte sein Rudel weiter führen und konnte sich zu schwere Verletzungen nicht leisten.


Lioku schnappte reflexartig nach Saphir. Er erwischte ihn an der Schulter. Nicht viel weiter oben war die andere Wunde, aus der Bereits das Blut herunter lief. Der Alpha biss mehr oder weniger die Zähne zusammen. Dabei schnitt er seinem Gegner immer tiefer ins Fleisch. Seine Pfote schmerzte, dennoch wusste er das jene Stellen die er selbst angegriffen hatte, für den Ausgang des Kampfes entscheidend waren. Saphir würde auf kurz oder lang verlieren und ihm war klar, dass der Rüde das sehr genau wusste. Ihm war auch klar, dass Saphir nichts zu verlieren hatte. Dennoch, für ihn war der Kampf eigentlich entschieden. Er bewunderte den Schwarzen. Er zeigte keine Schwäche, kein Winseln und kein Klagen. Dieser Rüde hatte schon viele Kämpfe hinter sich, wahrscheinlich bestand seine Lebensaufgabe im Kämpfen. Es wurde Zeit das sich etwas änderte. Ohne Zweifel hatte Saphir zahllose Alphas getötet und nun hatte dies ein Ende. Lioku würde diesen Kampf unausweichlich gewinnen. Warum wusste er zu diesem Zeitpunkt nicht. Er hatte selten gekämpft, er war kräftig, geschickt und hatte gute Reflexe, doch reichte das um gegen einen Gegner wie Saphir zu gewinnen? Andere Alphas mussten doch auch stark gewesen sein, kampferfahren? Hatten die vielen Kämpfe Saphir geschwächt, war es nur Glück das er nicht früher in dieses Tal gekommen war? Lioku ließ von dem Rüden ab. In stolzer Haltung blieb er vor ihm stehen. Sein Bein schmerzte unendlich. Noch immer hielt Saphir ihn fest.


Saphir spürte die Zähne des Alphas in seiner Schulter. Als dieser ihn wieder los ließ sah er ihn hasserfüllt an. Dann ließ er Liokus Bein los. Er knurrte noch einmal, dann fiel er zur Seite. Nur sein Kopf, denn er lag ja schon auf dem Boden. Reglos blieb er liegen. Seine Augen starrten ins Leere. Er wartete, dass der Alpha ihn tötete.


Mali verstand gar nichts mehr. Es machte ihr Angst, wie Saphir auf dem Boden lag. Auch wenn sie ihn nicht verstehen konnte, so schrie sie Lioku zu:

"Bitte nicht!"

Sie konnte Saphir nicht so sehen. Sie wendete sich ab und lief von dem Kampfesplatz weg.



Noir sah zu Saphir, dann zu Lioku leise flüsterte sie:

"Du willst ihn doch nicht umbringen, oder?"


Noir wusste in diesem Augenblick nicht, ob Lioku so etwas machen würde. Sie war zu schwach, um noch etwas zu denken. Nun wurde der Schmerz in ihrem Bein wieder unerträglich und sie legte sich zu Katan. Noir sah ihn an, sie wollte irgendwas sagen, doch dann sah sie nur noch Schwarz.



Lioku wendete sich von Saphir ab. Er trat auf die Höhle zu, humpelnd. Ehe er sie betrat entdeckte er eine Schneeleopardin. Wie wenn es heute nicht schon genug Ärger gegeben hätte. Er knurrte die Großkatze an und sah zu Schiriki, der ihm das doch bitte mal erklären sollte. Als sie hier her kamen hatte er nicht realisiert das da noch ein Nichtwolf war.


Als Noir wieder aufwachte, sah sie, wie Lioku knurrend vor der Höhle stand mit einem Satz sprang sie vor ihn und brüllte:

"Das ist Shita! Sie ist nicht gefährlich! Sie hat mir mein Leben gerettet! Also lass sie!"

Noir war gerade erst aufgefallen, dass sie Lioku richtig angeschnauzt hatte und nun sagte sie das Gleiche noch einmal höflich.



Lioku sah zu Noir, dann zu Shita. Er nickte ihr zu und trat ohne ein weiteres Wort an ihr vorbei. In der Höhle legte er sich hin. Wartete auf Schiriki.


Eilan sah mit an, wie Saphir zusammenbrach und dann schrie Mali 'Bitte nicht' und lief davon. Noch etwas unsicher, was gerade geschehen war sah Eilan Mali nach und sprach Syracus leise an.

"Ich gehe ihr hinterher."

Dann wandte sie sich ab und verfolgte Mali.



Noir lief zu Lioku.

"Entschuldigung, ich wollte dich nicht so anschnauzen!“

Sagte sie winselnd dann legte sie sich zu Lioku.



Wie in Trance saß Sora auf dem Boden starrte auf Saphir, erkannte eigentlich aber nichts. Dann wand sie sich schnell ab und überlegte was sie jetzt tun könnte. Sie fragte sich was Lioku nun mit Saphir anstellen würde. Sie machte sich auf den weg zu Saphir, blieb jedoch kurz vor ihm stehen und wand ihm wieder den Rücken zu.


Lioku begann seine Wunden zu lecken.

"Ist schon okay Noir."

Kurz sah er zu seiner Tochter, dann leckte er wieder seine Pfote.



Shita saß noch immer in der Höhle. Sie sah zu Saphir und dann zu dem Alpha. Nun saß sie in mitten eines ganzen Wolfsrudels. Sie seufzte und legte sich hin. Ihr Kopf schmerze noch immer und hier genoss sie wenigstens den Schutz dieser Wölfe.


Sora drehte sich wieder zu Saphir und überlegte immer noch ob sie ihm irgendwie helfen konnte/wollte oder nicht. Unsicher blieb sie stehen und sah sich nach jemandem um, der ihr bei der Entscheidung helfen könnte.


Saphir öffnete die Augen als er Schritte hörte. Er sah die Fähe voller Hass an und hatte die Augen drohend zusammengekniffen. Er knurrte böse, dass sie es nicht wagen sollte näher zu kommen. Und überhaupt, wo war dieser blöde Alpha überhaupt hin, ließ ihn hier auf seinen Tod warten.


Sora sah Saphir direkt in die Augen, dann ging sie einige Schritte näher um ihn zu provozieren. Zwar wusste sie genau, dass dieser "Kampf" ungerecht für Saphir war, da er auf dem Boden lag, doch sie konnte es einfach nicht lassen. Ihre Angst hatte sich ein bisschen in Wut verwandelt und die wollte sie irgendwie rauslassen. Dann sah sie die Wunden von Saphir und drehte sich wieder um, um zu gehen.


Syracus hätte kaum mit der Wimper gezuckt, den Wolf am Boden zu töten, doch er verstand Liokus Handlung und ein wenig was von Bewunderung lag wohl in jenem Blick, mit dem er ihm nachsah, als Lioku verschwand. Doch dann glitt sein Blick sofort zurück zu Saphir, weiterhin in drohender Haltung, er trat neben Sora und sah Saphir an, seine Haltung war in etwas Neutrales gewechselt mit leichter Warnung, ihr ja nichts zu tun.


Tokala war von dem ganzen Geschehen überwältigt und unglaublich glücklich, dass der Alpha es geschafft hatte, Saphir zu besiegen. Ein paar Minuten stand sie noch neben Schiriki, dann schlüpfte sie in die Höhle und duckte sich vor dem Alpha:

"Ich bin neu hier. Dein Welpe, Noir, hat gesagt, ich könnte hier bleiben, doch ich sollte dich auch noch fragen. Ich bin Tokala, darf ich bleiben?"

Sie senkte ihren Kopf und wartet auf die Antwort des Rüden.



Lioku sah zu der Wölfin, die sich als Tokala vorstellte. Ein kurzer Seitenblick galt seiner Tochter. Sie hatte also erlaubt, dass diese Wölfin bleiben durfte? Er schmunzelte und sah dann wieder zu Tokala.

"Du bist hier herzlich willkommen. Wie lange bist du denn schon hier? Kannst du mir sagen was seit deiner Ankunft vorgefallen ist?"



Noir sah Lioku gespannt an, obwohl sie wusste, dass er es erlauben würde. Sie sah, dass Saphir aufgewacht war und Sora anknurrte. Schnell lief sie zu Syracus und Sora und meinte freundlich.

"Hallo, willkommen zu Hause!"

Sie ignorierte den Rüden, der hinter ihr auf dem Boden lag und schaute Syracus und Sora grinsend an, dann meinte sie:

"Also bei uns ist alles okay! Ich hatte alles im Griff!"

Stolz und triumphierend hob sie den Kopf und sagte:

"Wir haben auch zwei neue Mitglieder! Tokala, eine Wölfin, und Shita eine Schneeleopardin!"



Syracus verzog das Gesicht zu einer Fratze, so das Wölfen eben möglich ist.

.oO(Oh Wulf, Welpen, schrecklich.)

Er seufzte hörbar, die Ohren nicht von Saphir gelassen, um eventuelle Hinterhalte zu bemerken.

"Ja ja, glaub ich dir, dass du alles im Griff hattest, sieht man ja."

.oO( Soso, zwei neue, mit dem da sind’s drei)


Tokala berührte Lioku mit der Schnauze am Fang, zum Zeichen ihrer Untergebenheit und ihrer Dankbarkeit, dann legte sie sich vor ihn und berichtete:

"Ich bin mitten im Sturm auf diese Höhle gestoßen und wurde freundlich aufgenommen. Zuerst war alles friedlich, dann stand plötzlich ein Bär im Höhleneingang, wir kämpften gegen ihn und Schiriki erlöste ihn schließlich. Mitten im Kampf tauchte ein neuer Wolf auf, Saphir. Zuerst hatten wir nichts gegen ihn, dann fanden wir aber heraus, dass er der Enkel von Schogar Kahn ist! Außerdem spürte man seine Bösartigkeit! Schiriki wollte von all dem nichts wissen, aber Saphir verletzte Noir und bedrohte Valfaris!! Dann kamt auch schon ihr."

Wieder berührte sie die Schnauze des Alphas.

"Es ist gut, dass du ihn besiegt hast. Er wollte uns allen nur Böses. Was wird jetzt mit ihm geschehen?"



Noir legte die Ohren etwas an und sagte zu Syracus:

"Den da hätte ich eigentlich schon rausgeschmissen, wenn Schiriki es nicht verboten hätte!"

Sie schaute Sora fragend an und meinte dann.

"So, so! Du bist also Katans neue Mama!"



Lioku lauschte ihr aufmerksam. Der Name Schogar Kahn sagte ihm nichts. Schien nichts Gutes zu bedeuten. Doch das würde er sich später erklären lassen.

"Sag, weißt du wo Sharian und Dizzy sind?"

Er sah sich um, seit seiner Ankunft hatte er die beiden noch nicht gesehen. Um noch auf Tokalas Frage zu antworten meinte er:

"Es bleibt ihm überlassen ob er gehen will, oder ob er sich einem Rudel anschließen kann."



Sora grinste Noir an.

"Ja, bin ich! Aber wo ist eigentlich Dizzy?"

Sie senkte ihren Kopf zum Boden:

"Cúron ist nämlich gegangen und ich will es ihr sagen. Hast du dich gut mit ihr verstanden?"



Kyro sah zu Saphir. Ein merkwürdiger Rüde war das, wie konnte man nur so verhasst sein? Er stand auf und lief zur Höhle. Er wollte sehen wie es dem Alpha ging. In die Unterhaltung von ihm und Tokala wollte er nicht hinein platzen. Also setzte er sich gegenüber von Shila. Fragend sah er die Großkatze an. Es schien viel passiert zu sein.


Saphir erhob sich schwerfällig und machte sich auf in den Wald, ohne noch einen Wolf anzusehen. Er suchte sich ein Plätzchen an dem man ihn nicht finden konnte und ruhte dort erst einmal aus.


Eilan hatte Mali noch nicht gefunden und blieb deshalb verwirrt stehen. Wo war sie bloß hingerannt? Leicht besorgt sah sich die weiße Fähe um, auf der Suche nach der kleinsten Spur, nach dem kleinsten Hinweis von Malis Verbleib. So trabte Eilan weiter, in der Hoffnung auf dem richtigen Weg zu sein, denn würde sie Mali nicht gleich finden, würde sie sich zurück zum Rudel zurück begeben.


Etwas verwirrt und ein wenig aufgewühlt trabte Schiriki zu Lioku und ließ sich stumm neben ihm auf den Boden fallen. Nach einer Weile sah er ihn an.

"Hast du noch Fragen?"

Fragte Schiriki ziemlich unbetont, während er starr geradeaus blickte.


"Sharian? Dizzy?"

Tokala legte verwirrt den Kopf schräg.

"Sie waren nicht da, als ich ankam. Wer ist denn das?"

Von diesen beiden Wölfen hatte sie nie etwas gehört, keins der Rudelmitglieder hatte sie erwähnt. Tokala lächelte Schiriki an, der sich neben Lioku niedergelassen hatte und sagte zu dem Rüden, der in die Höhle getreten war:

"Hallo, ich bin Tokala."



Sora hatte ein ungutes Gefühl, als sie sich nach Dizzy umsah und sie nirgends sah. Wo könnte sie stecken? Ungeduldig schaute Sora wieder Noir an. Hoffentlich war nichts passiert.


Noir schaute zu Boden und sagte traurig.

"Sie sind weg! Ich weiß nicht wo sie sind ich hab sie schon in der ganzen Höhle gesucht doch da waren sie nicht!"

Winselnd blickte sie Sora an und fügte hinzu:

"Bestimmt hat Saphir sie getötet! Denn er wollte mich auch töten! Es tut mir Leid Sora!"


Noir sah zu Lioku und sagte laut, sodass alle es hören konnten:

"Sharian und Dizzy sind weg! Es tut mir Leid! Bestimmt war es dieser Wolf der nur Ärger bringt! Ich glaube es war Saphir!"



Lioku lauschte Tokala und hörte dann seine Tochter. Sein Blick wanderte zu Schiriki.

"Seit wann sind die beiden weg?"

Unruhe machte sich in ihm breit, wo waren die beiden abgeblieben?



Schirikis Ohren sanken flach auf seinen Kopf und er sah Lioku traurig an.

"Seit der Sturm über unsere Landen gezogen ist sind die beiden verschwunden, wir konnten sie nicht finden."

Schirikis Blick wanderte auf die Erde.



Der Schwarze hatte sich nun langsam gen Höhle gewandt, lauschte aufmerksam, bekam so die Botschaft mit, dass Welpen fehlten. Ein Seufzer entfuhr dem Wolf, ehe er sich an Tokala wandte.

"Oh, du musst einer der Neuen hier sein, ich bin Syracus, und wie nennt man dich?"



Tokala verstand, dass die beiden wohl mal zum Rudel gehört hatten und verschwunden waren. Auch sie senkte den Kopf, um ihr Mitgefühl auszudrücken, auch wenn sie es noch nicht ganz verstand. Als sie dann eine Stimme ansprach, verstand sie zuerst gar nicht, woher die Stimme kam. Dann bemerkte Tokala, dass ein Wolf im Höhleneingang aufgetaucht war.

"Hallo, ich bin Tokala."

Antwortete sie dem großen, schwarzen Wolf freundlich. Dann wandte sie sich wieder Lioku zu:

"Das tut mir Leid für euch."



Noir lief zu Lioku und fragte:

"Was machen wir jetzt?"

Vielleicht würde ja einer der beiden wieder auftauchen. Aber das glaubte Noir nicht, da sie ja nach dem die Welpen weg gewesen waren in den Wald gerannt war. Doch sie wollte noch nicht aufgeben.



Entsetzt sah Sora Noir an. Cúron UND Dizzy waren weg! Außerdem hatte sich ihr Rudel wegen Saphir fast aufgelöst. Sora starrte Noir immer noch an. Sie schwankte ein wenig , erinnerte sich jedoch jetzt wieder an Katan und, dass sie wieder eine Mutter war.

.oO(Ich darf keine Schwäche zeigen!)

Dachte sie und lief dann langsam und immer noch entsetzt zu Katan. Sie schleckte über sein Fell.



Schiriki spürte wie Sora sich fühlte, stand auf und trottete demütig zu ihr und dem Welpen. Er seufzte leicht und vergrub seine Schnauze in ihrem flauschigen Fell.

"Es tut mir so leid"



Leicht verwirrt sah Katan von seiner Mutter zu dem Rüden, der ihm fremd war. Er war klein, fast kleiner als Sora, aber er schien nett zu sein. Katan verstand nicht genau, warum sich hier alle so mies fühlten, aber anscheinend hatten sie einen großen Verlust erlitten.


Akira war ein wenig konfus und die hängende Stimmung machte sie traurig. Sie sah sich um und las nur Schmerz oder die gleiche Unsicherheit, die auch sie empfand, in den Augen der Wölfe, die ihr entweder völlig oder noch halbwegs fremd waren. Lioku hatte also den Kampf mit dem Schwarzen gewonnen. Ob er wohl trotzdem bleiben würde?


Tokala ging langsam auf die Fähe zu, deren Welpe wohl verschwunden war:

"Es tut mir sehr leid für dich. Ich bin Tokala."

Unsicher ging sie von einem Wolf zum nächsten und machte sich mit ihm vertraut. Stellte sich vor und prägte sich seinen Geruch ein, damit sie ihn auch in der dunkelsten Nacht erkennen würde.



Noir schaute verwirrt vom einem zum anderen. Sie lief noch einmal in den Wald, überall suchte sie nach den beiden, doch sie fand sie nicht und als sie in ein Gebüsch schaute entdeckte sie Saphir. Noir erschrak, der Wolf blickte ihr genau ins Gesicht! Ein Schauer durchfuhr ihren Körper, sie wollte wegrennen doch sie konnte nicht.


Syracus schüttelte den Kopf, so viel wahr geschehen, scheinbar auch hier, gleich zwei Welpen weg, das war ein harter Verlust, vor allem für Sora. Er grübelte scheinbar, ehe er langsam auf Sora zuging, somit auch auf Katan, diesem galt ein aufmunterndes Lächeln, das sich auch seiner Ziehmutter gegenüber hielt.

"Sora?"

Vorsichtig sprach er sie an, er wollte schauen, ob er ihr vielleicht helfen konnte, auch wenn der Rüde nicht wusste, wie es war Welpen zu verlieren, was Verlust bedeutet, wusste er sehr gut, doch das Rudel musste sich langsam wieder zusammen raufen, dass wusste er genauso, doch war das wohl einfacher, wenn alle Wölfe halbwegs wieder klar denken konnten und nicht völlig durch den Wind waren.



Lioku hatte sich erhoben und war seiner Tochter gefolgt. Er wollte nicht, dass sie jetzt alleine im Wald herum lief. Als er sie und Saphir fand knurrte er.

"Noir, zurück zur Höhle!"

Seine Worte ließen keinen Widerspruch zu. Er fixierte Saphir, jederzeit bereit Noir zu schützen.



Schiriki sah zu Syracus, der auf Sora zugegangen war. Er war ein großherziger Wolf, fand Schiriki. Er trat einen Schritt zur Seite, sodass er nun neben Sora stand und sah zu Katan. Er war so klein und so wollig, richtig niedlich. Wo Sharian und Dizzy jetzt wohl waren?


Als sich etwas bewegte, hob er den Blick etwas, doch zu Syracus Erleichterung war es Schiriki, er nickte ihm kurz zu, denn ein leises Knurren war durch seine Kehle gedrungen, als sich etwas genähert hatte. Doch der Rüde war Teil des Rudels, ihn brauchte man nicht warnen. Auch er selbst war noch etwas reizbar durch die Sache mit Saphir, aber er riss sich schnell wieder zusammen, nur sein Beschützerinstinkt spielte ihm ab und an einen Streich. Wieder an Sora gewandt meinte er.

"Alles soweit okay?"



Unsicher stand Tokala auf dem Platz vor der Höhle, irgendwie war alles ziemlich chaotisch. Um nicht nur rum zustehen, sondern vielleicht etwas Nützliches zu tun, stellte sie sich neben die Wölfin, die ihre Jungen verloren hatte. Tokala hoffte, dass sie der Wölfin Trost spenden konnte, auch sie selbst hatte einst ihre Welpen verloren; sie kannte diesen Schmerz, wenn man bemerkte, dass man sie nie wieder sehen würde. Seine Kinder, die man sich geschworen hatte zu schützen, waren fort! Tokala legte ihren Kopf auf Soras Schulter, hoffte, dass sie verstand, dass sie merkte, dass Tokala mit ihr fühlen konnte und wusste, wie es ihrem Herzen ging.


Langsam kehrte Eilan zum Rudelplatz zurück. Mali würde schon wieder kommen und ohnehin hatte die weiße Fähe einen unglaublichen Drang zurück zum Rudel zu gehen. Auf dem Rudelplatz angekommen spürte sie die bedrückte Stimmung und ging gleich zu Sora, Tokala und Syracus hinüber, wobei sie Syracus kurz einen fragenden Blick zuwarf.


Sein Blick wandte erneut, als er Eilan vernahm, in seinem Blick war nun ein Leuchten, ein Schimmern, voll Freude und Liebe. Als er ihren Blick deuten konnte, legte er den Kopf leicht schief, ehe er seufzte ja, er würde auch gerne wissen, was hier genau los war.


Saphir murrte und stand auf. Er wollte seine Ruhe und war bereit über Leichen zu gehen. Er funkelte Lioku noch kurz an und wandte sich ab. So schnell es ging suchte er sich ein neues Plätzchen um zu ruhen.


Lioku sah ihm nach und schnappte sich seine unvernünftige Tochter. Welpen hatten am Rudelplatz zu bleiben. Diese Regel würde er wohl einführen müssen. Mit Noir im Maul lief er in die Höhle, wo er sie zwischen seine Vorderpfoten setzte und einschlief.





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Kyro, Lijenna, Joshua



04.07.2010 23:21
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Lunar
Luciano Nacho






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Plot 7: Rückkehr ins Tal der Freiheit # 12.12.2004-02.01.2005
Lioku: 17
Noir: 15
Syracus: 11
Schiriki: 10
Saphir: 10
Sora: 7
Tokala: 7
Eilan: 4
Akira: 3
Katan: 3
Kyro: 1
Shita: 1
Mali: 1
Nyana: 1
Valfgaris: 1


Gesamt: 92




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Kyro, Lijenna, Joshua



24.07.2010 12:25
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